Was der Souverän denkt

Die Forschungsgruppe Wahlen aus Mannheim befragte heute nachmittag über 1000 zufällig ausgewählte Wahlberechtigte zu den Aktuellen Geschehnissen. Hier die Ergebnisse grob zusammengefasst:

75 % befürworten den Schritt, nach der verlorenen Wahl in NRW vorgezogene Neuwahlen zu veranstalten. Die SPD landete bei der Sonntagsfrage bei 29%, die Unionsparteien bei 51%. Beim Vergleich zwischen Gerhard Schröder und Angela Merkel sieht es spannend aus: 45% der Befragten möchten, dass der alte Kanzler auch der neue ist, für die CDU-Chefin votierten 44%.

3 Gedanken zu „Was der Souverän denkt“

  1. Das sind ja noch krassere Zahlen als eben im Brennpunkt durch die von mir als bekennender Loklapatriot aus MA, selten zu Rate gezogenen infratest dimap-Zahlen der ARD. Der Moderator J. Schönenborn war zudem so auto-suggestiv, als wär gerade die Merkel schon zur Kanzlerin gewählt worden. Jeder seriöse Sozialwissenschaftler, der schonmal Statistik-Kenntnisse hat, mag beide Blitz-Umfragen mit großer Vorsicht genießen.
    Gewiss: Die Mehrheit beim Souverän haben wir laut Umfragen momentan nicht. Aber den Kampfeswillen! Habe heute schon versucht, einer MA-Genossin etwas von meiner KAMPFES-Motivation mit auf den Weg zu geben. Schröder gegen Merkel! Rot-Grün gegen Schwarz-Gelb! Wir oder die!
    Der Lagerwahlkampf der Siebziger lässt grüßen! Auf geht’s! Vorwärts!

  2. Tja, ich arbeite ja bei der FGW und als Nordbadener sind die Zahlen aus Mannheim ja die einzig wahren… ;-)

  3. Wir oder die? Das wäre schön. Das Problem ist, dass wir uns eventuell werden mit dem Gedanken anfreunden müssen, dass Schröder auf die große Koalition hinarbeitet.

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