Der Napoleon vom Neckar verlässt das Schiff
Der Napoleon vom Neckar ist zur WASG übergetreten. Was man nicht alles tut, um nochmals in die Schlagzeilen zu kommen.
Die Brandrede war die letzte Möglichkeit eines bedeutungslos gewordenen Politikers, denn kaum noch jemand kennt, um in der Partei nochmals Aufmerksamkeit zu gewinnen, die ihm keine mehr schenkt.
Der Parteiaustritt war die letzte Möglichkeit eines machtsüchtigen Politikers, doch noch aus dem Stuttgarter Landtag in die große Welt zu gelangen. Als erster WASG-Abgeordneter und als Spitzenkandidat für BaWü kommt er nochmals in Rampenlicht – und in den Berliner Reichstag.
In der WASG kann er wieder seine unfinanzierbaren Versprechen als Politik verkaufen. Das geht nur in der WASG, die sich zum Ziel gesetzt hat, in den Bundestag zu kommen, sich aber nicht an einer Regierung beteiligen möchte. Was für ein Anspruch – vielleicht auch richtig so, sonst verglüht man bei der Tagespolitik.
Traurig, aber ich war früher mal ein Bewunderer von ihm, aber er hat spätestens seit der Europalistenaufstellung das Feeling verloren – unser schwäbischer Oskar.
Trotzdem DANKE. Es gab auch Zeiten, in denen Maurer für die SPD gekämpft und sich für sie geopfert hat. Spöri – die “Älteren” unter uns kennen den Daimler-Lobbyisten noch – hat er vorgelassen, die Ute hat er aufgebaut.



