Der Wähler kurzes Gedächtnis…
…wird von der Union mal wieder überstrapaziert. Anders kann man es nicht erklären, dass in der heutigen Ausgabe der Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) in einem Interview mit CDU-Generalsekretär Volker Kauder folgender Satz zu finden ist:
“Die Show ist immer nach ein paar Stunden zu Ende und dann kommt nichts mehr.”
Das wahr allerdings kein Anflug von Selbstkritik mit Blick auf den eigenen Jubelparteitag zwei Tage zuvor, sondern war auf Bundeskanzler Schröder gemünzt. Die Union scheint mittlerweile davon auszugehen, dass das Kurzzeitgedächtnis der Wähler keine 48 Stunden mehr hält. Da kann Herr Kauder noch so lustig mit seinem “Angie”-Winkelement herumwedeln.


31. August 2005 um 10:27
Also so unrecht hat er doch nicht,wenn man es überlegt.
Ein Beispiel
Wer spricht heute noch von der Flut Katastrophe in Asien
Weihnachten 2004.Und wären da nicht Touristen um Leben gekommen,wäre es ein Thema für Seite 10 der Tageszeitungen gewesen.
Aber auch die liebe SPD profitiert davon,das die Leute
scheinbar schnell vergessen.Was wurde nicht alles 1998 versprochen von der Doris ihrem Gerd.
So fair muss man sein bei aller Panik im Witzigsten Wahlkampf aller Zeiten.
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13. März 2006 um 11:56
Also wir sind einfach nur so happy das die Angie gewonnen hat.Ist zwar bissle spät das wir das jetzt hier schreiben aber trotzdem echt super-klasse wir haben sie natürlich auch gewählt…
Die CDU ist die Gewinnerpartei…obwohl SPD isch au net schlechd…aber ihr habt ja nur den Schröder
ANGIE ANGIE ANGIE
Die Katrin sieht schon super aus…aber Ute is auch net schlecht
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14. März 2006 um 10:01
Tja, so ist das halt. Nirgends wächst das Gras so schnell wie in der Politik. Das hat man ja auch gesehen als es um die Frage ging ob CDU/CSU nun eine Partei oder doch zwei parteien darstellen. Hier ein Beispiel (wohlgemerkt ist das Zitat aus der Zeit v o r dem Wahlergebnis):
„Die CSU ist eine eigenständige Partei. Derzeit gehört fast ein Viertel der Unionsfraktion der CSU an. Das beweist: Wir Bayern sind für die Union unverzichtbar…„Derzeit sind wir drittstärkste Partei nach CDU und SPD, obwohl wir nur in einem Land kandidieren. Ich wünsche mir ein Ergebnis von 55 plus x. Das wäre überragend. Da kommt uns zugute, dass in Bayern der Wechselwille besonders stark ist: Wer gegen Rot-Grün ist, ist für die CSU. Und das soll so bleiben.“ (Edmund Stoiber, Donaukurier, 12. September 2005)
Nach der Wahl hörte sich das dann auf einmal alles ganz anders an.
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