Sehenswerte Reliquie
Unter dem Link http://media.putfile.com/CDU_76 findet ihr einen CDU-Wahlwerbespot aus dem Jahre 1976. Garniert mit netten Hinweisen auf die heutige CDU-Politik.
Reinschauen und in sich rein grinsen.
Unter dem Link http://media.putfile.com/CDU_76 findet ihr einen CDU-Wahlwerbespot aus dem Jahre 1976. Garniert mit netten Hinweisen auf die heutige CDU-Politik.
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3 Kommentare zu “Sehenswerte Reliquie”
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1. September 2005 um 09:41
ich hätte da eine frage: WOFÜR gibt es eigentlich dieses Blog? CDU/CSU anpissen? Oder gibts irgendwann auch mal was sinnvolles zu lesen?
Ich finde es ehrlich gesagt schade und ziemlich erbärmlich das nichts anderes vollbracht wird als sich gegenseitig dumm anzureden und sich selbst zu loben.
Wo bleibt die Information? Schließlich muß ich ja am 18. wählen…
Gut oder schlecht:
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1. September 2005 um 10:11
Nun ja,
die Gerd – Bewahrer in unserem Verein schämen sich, über AGENDA 2010 und HARTZ IV zu informieren, da dass ja wohl unsere Wahlchancen minimiert!
Die Herta “Ausrufer” als neue Kanzlerin haben schiss davor, noch vor dem 18.9. geköpft zu werden!
Also Zwickmühle im Gebälk.
Die3 Wunden lecken in der Opposition? Die Rechten bei uns sehen gar keine andere Möglichkeit, um intern an der Macht zu bleiben.
Was wäre das für ein Chaos für unsere “Rechtsgenossen”, wenn urplötzlich links von CDU/CSU/FDP 48% rausschauen würden; tagesaktuell sind es 47,90%!
Niemand traut sich doch zu sagen, dass die Schnittmenge der 3 Gedankengüter mindestens 50% grösser ist als die Schnittmenge CDU/SPD!
Wer schaut denn schon mal in die Wahlprogramme der Beiden? Es wird doch nur der Schwachsinn hinter her geplappert, der von den “Vorbetern” abgesondert wird.
Hier eine textprobe, die praktisch auch jeder SPD-Sympatisant unterschreiben könnte=
Eine zukunftsfähige Gesellschaft muss als Grundrecht garantieren, dass ihre Bürgerinnen und Bürger die Existenz aus eigener Kraft sichern können. Für über fünf Millionen Arbeitslose gilt dies in Deutschland heute nicht, denn ein Grundprinzip der gegenwärtigen Gesellschaft lautet, dass Menschen sich “rechnen” müssen. Wer sich nicht rechnet, wird entlassen. Wir setzen dagegen, dass jeder Mensch ein Recht hat, ein menschenwürdiges Leben zu führen. Die rot-grüne Bundesregierung hat mit ihrer Agenda 2010, vor allem mit dem Hartz IV-Gesetz, mit diesem Grundsatz gebrochen. Wir halten jedoch daran fest und stehen für Solidarität. Es gibt Alternativen – der Ausbruch aus sozialer Demütigung und Ausgrenzung ist möglich. Arbeitsplätze können nur gesichert, Arbeitslosigkeit kann nur dann zurückgedrängt werden, wenn in der Wirtschaftspolitik der Grundsatz beachtet wird: Ohne Nachfrage kein Wachstum und keine neuen Arbeitsplätze. Deshalb muss die Kaufkraft der Bevölkerung auf dem Binnenmarkt gestärkt werden. Deshalb brauchen wir die Abkehr von Niedriglohnstrategien! Stattdessen brauchen wir die Wiederherstellung der längeren Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes I und eine Erhöhung der Einkommen mindestens in dem Maße, wie die gesamtwirtschaftliche Produktivität und die Preise steigen. Keine weitere Senkung von Sozialeinkommen! Die Durchsetzungsfähigkeit der Gewerkschaften und die Bindungswirkung der Tarifverträge sollen gestärkt und die Lockerung des Kündigungsschutzes zurückgewiesen werden. Die Erklärung der Allgemeinverbindlichkeit von Tarifverträgen muss erleichtert werden. Die Nachfrage muss durch öffentliche Investitionen erhöht werden. Statt Dienstleistungen zu privatisieren und einzuschränken, wollen wir, dass öffentliche und soziale Leistungen ausgebaut werden – in Schulen und Hochschulen, Pflege-, Betreuungs- und Kultureinrichtungen, öffentlichem Nahverkehr und Umweltschutz. Würde Deutschland einen solchen Anteil seines Sozialprodukts wie die USA für öffentliche Investitionen aufwenden, wären das 30 Milliarden Euro mehr im Jahr als gegenwärtig. Ein sozial und ökologisch sinnvolles Wachstum, mehr Arbeitsplätze und mehr Ausgaben für das Gemeinwohl zugleich sind möglich. Kurz: Millionen neuer Arbeitsplätze erfordern neben einer gerechten Umverteilung der vorhandenen Arbeit erhebliche Investitionen – mehr ökologisch sinnvolle Investitionen der öffentlichen Hand und mehr private Investitionen, die nur dann zu erwarten sind, wenn höhere Einkommen der Verbraucher zu höherer Binnennachfrage führen. Steigender Export allein wird nicht einmal zur Minderung der Arbeitslosigkeit führen. Allerdings werden Massenkaufkraft und öffentliche Investitionen kaum schlagartig steigen. Jeder Weg beginnt mit ersten Schritten
Das grosse Ratespiel= Von wem kommt das?
Gruss aus Bayern
http://www.pro-spd.de
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1. September 2005 um 12:36
Um historisch ausgewogen zu sein, und auch ausdrücklich
um die HISTORIE der SPD
zu würdigen, sollte selbstverständlich auch die 2. Kraft zu Wort kommen.
Eigenartig dabei ist bloß, dass jedem etwas sofort in´s Auge sprigen könnte=
Da gab es doch schon einmal so eine Situation!
Helmut aus Bergedorf, nicht der aus Oggersheim, hat zusammen mit Herbert den Willi abgeschossen und eine “staatstragende” Politik verzapft (der Atom-Plan von Strauss und Krupp aus 1955-1960) wurde kräftig umgesetzt und eine Bewegung mit einer Sonnenblume tat sich auf.
Die meissten davon waren solche Leute wie Klaus-Uwe (jetzt gewendet und Hoch-pöstlich) oder unser Otto, der den Beckstein dutzt!
Da unsere Mutterpartei aber nichts mit Sonnenblumen anfangen wollte (wir brauchen ATOM!!! -so ein Quatsch!!!) haben die dann ihrene eigenen Verein aufgemacht.
Kurze Zeit später durfte unser Verein für 18 Jahre in die Opposition!
Ich sehe da eine dublizität der Ereignisse / mit dem Vorteil, dass wir ja noch was dran ändern können!
2. Gruss aus Bayern
http://www.pro-spd.de/pro%5Fspd/grüne.htm
hier die 2. Textprobe=
Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft,
in der die Menschen die notwendigen Veränderungen ohne Angst vor Arbeitslosigkeit und Ausgrenzung mitgehen können. Wir wollen
Sie davon überzeugen, dass das wichtige Thema der Ökologie auf der Tagesordnung bleibt. Ohne Ökologie ist kein Leben möglich, kein Arbeiten und keine wirtschaftliche Entwicklung, keine Gerechtigkeit und keine Freiheit. Nachhaltigkeit ist unser Leitbild für eine Entwicklung, die soziale und wirtschaftliche aber vor allem ökologische Grundsätze beachtet.
Solidarische Modernisierung heißt für uns auch: Wir werben für eine Stärkung der Bürgerrechte und eine tolerante Gesellschaft. Und wir möchten Sie gewinnen für die gerechte Gestaltung der Globalisierung und den Schutz der Menschenrechte.
Unsere Gesellschaft befindet sich in einem tief greifenden Umbruch. Der wirtschaftliche Druck wird auch im Zuge der Globalisierung immer größer und gleichzeitig steckt Europa in einer Krise. Trotz zahlreicher umweltpolitischer Erfolge nimmt die Umweltbelastung weiter zu und eine ökologische Weltwirtschaft ist in weiter Ferne. Die sozialen Sicherungssysteme erodieren auf Grund des Wandels von Wirtschaft und Altersstruktur. Wir erleben die zunehmende Ausgrenzung eines Teils der Gesellschaft. Die Arbeitswelt verändert sich dramatisch. Klassische Vollerwerbsarbeitsplätze brechen weg, Millionen sind arbeitslos und viele leben in unsicheren Arbeitsverhältnissen. Die öffentlichen Haushalte sind zudem dramatisch verschuldet und viele Kommunen stehen vor dem Bankrott.
Diese Schwierigkeiten wollen wir offen ansprechen. Die Antworten darauf sind weder einfach noch bequem. Nur wenn wir und Sie gemeinsam den Mut haben, uns diesen Fragen offen zu stellen, können wir zusammen unserer Gesellschaft eine echte Perspektive geben. In den vergangenen sieben Jahren konnten wir wichtige Fortschritte erzielen: beim Atomausstieg, in der Energiepolitik, beim Umwelt- und Klimaschutz, in der Außen- und Friedenspolitik, bei der Integration Europas, beim Staatsbürgerschaftsrecht und der Migrationspolitik. Ob in der Verbraucher- und Agrarpolitik, in der Renten- und Sozialpolitik, bei der Lebenspartnerschaft, in der Frauenpolitik, wir stellen fest: Auf der Habenseite der rot-grünen Koalition stehen hauptsächlich GRÜNE Erfolge. Und wir haben in all diesen Bereichen viele weitere Ideen und Konzepte, die wir in die Tat umsetzen wollen.
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