Angies Männer

Angela Merkels Personaltableau ist mindestens so wirr wie ihre ungeordneten Gedanken über Steigen und Sinken, Brutto und Netto in der Wirtschaftspolitik. Wir haben uns ja schon immer gefragt, warum Kirchhof überhaupt mitmacht. Jetzt scheint er einzusehen, dass die Politik nicht seine Welt ist – und erste Absetzbewegungen seinerseits und seitens der CDU/CSU werden deutlich. Da taucht plötzlich wieder Friedrich Merz aus der Versenkung auf und wird hofiert – obwohl alle wissen, dass das Tischtuch zwischen ihm und Angela Merkel zerschnitten ist. Sie lässt sich das gefallen. Von Führungsstärke keine Spur. Und wer soll da nun Finanzminister werden? Kirchhof wollen sie nicht. Er wird in aller Öffentlichkeit demontiert. Und Friedrich Merz kann es – wenn es nach normalen Masßstäben geht – nicht mehr werden. Ein Tandem? Will die Union den Sessel des Ministers teilen? Man traut ihnen ja so einiges zu – aber das ist nun wirklich bar jeder Realität.
Ach, und vergessen wir nicht Heinrich von Pierer, der Mann, der jeden berät und und zu allem etwas zu sagen hat, auch zum Professor aus Heidelberg – und das ist nicht sehr schmeichelhaft.
Jeder gegen jeden – das überrascht nicht, denn inhaltlich ist nicht klar, wo die Reise hin gehen soll – außer in Richtung kalte Modernisierung! Angela Merkel hat offenbar dazu nichts Eigenes zu sagen außer den Sätzen, die man ihr aufgeschrieben hat. Das hat Deutschland nicht verdient.

 
 
 

2 Kommentare zu “Angies Männer”

  1. Andreas
    14. September 2005 um 22:27

    Stimmt… Heinrich von Pierer spielt ja in Angies Sandkasten auch noch mit. Aber was der da wohl genau macht?

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Georg
    17. September 2005 um 19:07

    Angies Männer und die Ausbildungsabgabe=

    Um 18:45 blödelt Angie auf Phönix in Bonn

    (wohl zeitversetzt, da eigenartiger Weise die Sonne trotz der Dame scheint :-( )

    über die berechtigte Forderung nach einer Ausbildungsabgabe=

    “…Die Unternehmen wissen nicht … wie sie bei der schlechten Wirtschaftslage eine Ausbildungsvergütung zahlen können, sie könnten ja innerhalb von 12 Monaten pleite sein …”

    Na, das ist doch genau das Argument=
    Wer nicht ausbilden will oder kann, der zahlt halt die Hälfte bis zu 2/3 einer entsprechenden Ausbildungsvergütung/Monat in einen Topf, aus dem überbetriebliche Ausbildungsstätten regional gespeist werden. Gerne kann die örtliche IHK/HK die Überflugrechte darüber erhalten!
    Jedem Unternehmen bleibt es allerdings auch in seiner Verantwortung, selber auszubilden.

    Eine andere Form der Ausbildungsabgabe ist aber den öfentlichen Händen (Gemeindeverwaltung, Stadtverwaltung, Landkreis, Land und Bundesverwaltung) anzuhängen=

    Pro 10 Mitarbeiter(in) ist alle 3 Jahre ein Ausbildungsplatz zu besetzten und der/die Kandidatin vernünftig auszubilden!
    Wenn nicht muss hier die gleiche Regelung wie beim freien Unternehmertum gelten :-)

    In meiner Gemeindeverwaltung (bin da Bürger) düsen 7 im Rathaus und 6 im Bauhof ´rum!
    Ausgebildet wurde in den letzten 10 Jahren= 0 ! :-(

    UND DASS KANN ES NICHT GEWESEN SEIN!
    Führen durch Vormachen ist bei diesem Thema absolut angesagt.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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