Danke, Münte!
Bei allen Turbulenzen in Berlin geht in meinen Augen ein wichtiger Punkt unter: Franz Müntefering gebührt großer Dank für seinen Kampf für eine starke Sozialdemokratie in den zurückliegenden Jahren. Auch seinem Einsatz hat die SPD ihr respektables Ergebnis bei der zurückliegenden Bundestagswahl zu verdanken und er konnte die Genossinnen und Genossen bei aller Unterschiedlichkeit der Auffassungen miteinander versöhnen.
Umso bitterer ist es, dass der SPD-Vorstand ihm indirekt das Mißtrauen ausgesprochen hat. Sicher war die Verkündung von Personalien im SPIEGEL keine gelungene Leistung. Dennoch muss ein Parteivorsitzender sich in einem Vertrauensverhältnis zu seinem Generalsekretär befinden.
Dies ist nachvollziehbarerweise bei Andrea Nahles und ihrem Verhalten in den letzten Wochen natürlich nicht gegeben. Die SPD geht, mal wieder, schweren Wochen und Monaten entgegen. Wie eine ausgewiesene Polarisiererin dabei die Partei zusammenhalten will, wird sie noch beweisen müssen.





