Ach du Schreck – die Logik eines Eckart von Klaeden
In der heutigen Sendung “Hart aber Fair” (20:15 Uhr, WDR-Fernsehen) antwortete Eckart von Klaeden auf die Frage, warum es 6 Bundestagsvizepräsidenten geben muss, dass der Grund dafür in der Geschäftsordnung zu suchen sei. Darin sei das so festgelegt.
Ist das die intellektuelle Bankrotterklärung von Eckart von Klaeden? Nimmt er selbst geschaffene Werke so wichtig, dass er sie für unfehlbar hält? Oder ist er einfach zu bequem, die wahren Hintergründe zu beleuchten? Oder hat er Angst, dass er auf unbequeme Wahrheiten stößt, wenn er sich weitergehende Gedanken macht?
Ich vermute, dass er große Probleme haben dürfte, eine Begründung dafür zu finden, dass in der letzten Legislaturperiode ein Präsident und 4 Stellvertreter ausreichend waren, in der kommenden Legislaturperiode jedoch 6 Stellvertreter nötig sein sollen. In der freien Wirtschaft definiert sich die Zahl der Stellen üblicherweise an der Menge der zu bewältigenden Aufgaben. Übertragen auf den Bundestag und die von Klaeden-Logik würde das bedeuten, dass das Bundestagspräsidium die letzten 3 Jahre lang völlig überarbeitet war oder alternativ dass das kommende Präsidium genügend Zeit zum Däumchendrehen hat.

