Bessere Kinderbetreuung
Mehr Geld für bessere Kinderbetreuung – das geht, wenn man will. Baden-Württemberg wird in den Jahren 2006 bis 2011 rund 5 Milliarden mehr Steuereinnahmen haben. Alleine durch die Abschaffung der Eigenheimzulage kommen rund 600 Millionen zusätzlich in die Kasse. Jetzt ist die Frage: gibt man auch von diesem Geld wieder etwas für unsinnige Werbekampagnen aus („Wir können alles. Außer hochdeutsch“) oder investiert man endlich in wichtige Dinge? Wichtige ist in diesem Land eine bessere Kinderbetreuung. Baden-Württemberg belegt im Bundesländervergleich nach wie vor einen der hinteren Plätze. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deshalb bei uns deutlich erschwert. Die SPD möchte das ändern. Sie hat vorgeschlagen einen Großteil der Mehreinnahmen zum Schuldenabbau zu verwenden, um künftige Generationen zu entlasten. Ein Teil jedoch, 150 Millionen, soll in den Ausbau der Kleinkinderbetreuung fließen. Insgesamt sollen 4.200 neue Plätze für Kleinkinder bis zum Alter von drei Jahren eingerichtet werden. Das wäre eine Steigerung des jetzigen Angebotes um 75 Prozent! Dafür werden wir im Landtagswahlkampf werben und klarmachen, dass eine bessere Kinderbetreuung für uns zentrale Bedeutung hat.


Es wird immer ärgerlicher, wie führende Unions-Politiker unverhohlenen einen Wiedereinstieg in die Atomenergie propagieren. 