Bessere Kinderbetreuung

Mehr Geld für bessere Kinderbetreuung – das geht, wenn man will. Baden-Württemberg wird in den Jahren 2006 bis 2011 rund 5 Milliarden mehr Steuereinnahmen haben. Alleine durch die Abschaffung der Eigenheimzulage kommen rund 600 Millionen zusätzlich in die Kasse. Jetzt ist die Frage: gibt man auch von diesem Geld wieder etwas für unsinnige Werbekampagnen aus („Wir können alles. Außer hochdeutsch“) oder investiert man endlich in wichtige Dinge? Wichtige ist in diesem Land eine bessere Kinderbetreuung. Baden-Württemberg belegt im Bundesländervergleich nach wie vor einen der hinteren Plätze. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist deshalb bei uns deutlich erschwert. Die SPD möchte das ändern. Sie hat vorgeschlagen einen Großteil der Mehreinnahmen zum Schuldenabbau zu verwenden, um künftige Generationen zu entlasten. Ein Teil jedoch, 150 Millionen, soll in den Ausbau der Kleinkinderbetreuung fließen. Insgesamt sollen 4.200 neue Plätze für Kleinkinder bis zum Alter von drei Jahren eingerichtet werden. Das wäre eine Steigerung des jetzigen Angebotes um 75 Prozent! Dafür werden wir im Landtagswahlkampf werben und klarmachen, dass eine bessere Kinderbetreuung für uns zentrale Bedeutung hat.

 
 
 

6 Kommentare zu “Bessere Kinderbetreuung”

  1. Frank
    24. Februar 2006 um 16:23

    Freunde,
    im Süden sind die Menschen konservativ, pietistisch, traditionell und gut verdienend…
    “Hausfrau” ist bei uns kein Schimpfwort sondern eine lobenswerte, von Schwäbinen gewollte, Eigenschaft. Auf die Wir zurecht Stolz sind.

    Übrigens, wieviele Kinder hat eigentlich “DIE UTE”?

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  2. Icke
    4. März 2006 um 19:40

    Wie wärs mal mit KIndergeld nur für ECHTE DEUTSCHE!
    Oder wollt Ihr die Überfremdung durch artfremde Völker etwa noch weiter fördern?
    Und wenns dann kracht und das Deutsche Volk Sich wehrt, sind natürlich für euch die Bösen Rechten Schuld.
    Aber Ihr seid SChuld denn Ihr habt den RassenWahn durch den MultiKultSühneWahn ersetzt
    Und wer gibt Euch das Recht uns als Laborratten für das VielVölkerbreiExperiment zu missbrauchen?

    Aber auch für Euch kommt eines Tages der Zahltag!

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  3. Hilke
    9. März 2006 um 11:44

    Ich bin entsetzt über das Ausmass an rassistischen und nationalistischen Kommentaren auf den Seiten der Jusos in Baden-Württemberg! Wer bitte soll sich da angeblich wehren gegen Massnahmen im Sinne einer leistungsstarken demokratischen Republik ? “Das deutsche Volk” jedenfalls nicht – dazu gehöre ich auch.

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  4. Hilke
    9. März 2006 um 12:12

    Lieber Frank,
    redest du im Pluralis Majestatis, wenn “WIR” im Namen aller “Schwäbinen” stolz auf das Hausfrau-Dasein sind ? (Ist das fehlende “n” eine Freud´sche Anspielung auf die fleißigen, treu für Gatten und Kinder sorgenden Bienchen deiner Phantasie ? ;) )

    Was, wenn die gut verdienenden Schwäbinnen und von sonstwoher ins Ländle gewanderten Frauen und Mütter heutzutage nicht nur ihren Haushalt und ihre Kinder, sondern auch ihre Karrieren im Griff haben? Und dabei nicht darauf angewiesen sein wollen, daß der konservativ-pietistisch-traditionelle Kindergarten ihre endlich Dreijährigen halbtags ohne Mittagessen aufnimmt, damit sie ihrer Langeweile durch einen Aushilfsjob entfliehen können??

    Wenn die Männner und Väter im Süden die lobenswerte Eigenschaft hätten – darauf könnten wir in der Tat stolz sein.

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  5. frank
    9. März 2006 um 15:57

    Liebe Hilke,
    Grund für meinen, ok, subjektiven thread war eigentlich die Tatsache, dass seit Jahren Linke Argumentation den Eindruck erweckt, dass Hausfrauen a la Freudscher Interpretation unterdrückte, hilflose und unselbständige Wesen sind, die nicht wissen dass wirkliche Freiheit/Emanzipation nur durch Berufstätigkeit erlangt werden kann.

    Die kinderlose Ute & Co mutmaßt, dass alle Mütter ihre Kinder nur zu gerne in einen Hort/Kindergarten abgeben würden, wenn diese in ausreichendem Umfang zur Verfügung stünden.

    Hausfrauen werden auf diese Weise schon viel zu lange disskreditiert!
    Während die Forderung nach 150.000.000€ für die Kinderbertreuung nur etwa 20% aller Familien etwas nützt.
    Linker Minderheiten Populismus, Klassisch! Wir ham´s ja…

    Anfang der Achziger Jahre es verpönt mehr als zwei Kinder zu haben.
    Seit den Neunzigern ist es verpönt nicht zu arbeiten und chic 1 Kind zu haben.
    Die heutigen linken Vorbilder sind kinderlos und single. ….(mit Leih-Hund *totlach*)

    Nur gut dass wir, im Süden, noch immer enge Gesellschaftliche Verbindungen pflegen und uns unsere Meinungen nicht aus dem linksmedialen Dünnschiss a la Privatfernsehen oder durch Zeitungen bilden müssen.

    PS: Möcht darauf hinweisen dass ich euch trotz allem verstehe/akzeptiere. Statistik besagt: Scheidungen kommen im linken Umfeld häufiger vor. Da muss Frau halt vorsorgen. ;-)

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  6. frank
    27. März 2006 um 16:48

    Freunde,
    wieder einmal hat die Südwest SPD bewiessen dass sie keine Ahnung von den Sorgen und Wünschen der Bevölkerung hat.
    Kleinkinderbetreuung? Diese Forderung hat Stimmen GEKOSTET. s.o.

    Habt ihr wirklich geglaubt die schwäbischen SPD Wähler hätten den Königsmord an Münte schon vergessen/ vergeben??
    Vogt und Nahles haben eine neue Era eingeläutet.
    ! Eine tief Schwarze !

    Danke Ute

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