Integration geht anders!

Je näher man an den Landtagswahltermin am 26. März kommt, desto lieber greift die CDU wieder auf eine ihrer “Kernkompetenzen” zurück: Das Fischen am rechten Wählerrand. Nach dem mehr als unsinnigen “Gesinnungstest” von Minister Rech, hat nun Europaminister Stächele nachgelegt.
“Da muss die erste Frage sein: Zählen Sie zu denen, die Schmerzen empfingen, wenn Sie vom Grundgesetz hören? Ja? Hier isch die Fahrkart’!” So wurde Herr Stächele zitiert.
So fügt sich Mosaiksteinchen an Mosaiksteinchen und langsam wird das altbekannte Bild erkennbar: Es geht der Union nicht um die bestmögliche Integration der hier lebenden Ausländer. Es geht in erster Linie um Stimmungsmache. Man fordert bessere Deutschkenntnisse (zurecht!), streicht aber gleichzeitig die Mittel im Landeshaushalt. Sowas nennt man wohl Doppelzüngigkeit.
Es bleibt zu hoffen, dass diese CDU-Masche diesmal nicht beim Wähler verfängt und dieser billige Populismus nicht zum Erfolg führt.

 
 
 

20 Kommentare zu “Integration geht anders!”

  1. SchneCkenburger
    16. Februar 2006 um 14:54

    Sehr geehrter Herr Götzmann,

    mit großem Interesse habe ich mir Ihre Zeilen zu Gemüte geführt. Die ein oder andere populitische Phrase ist allerdings nicht zu übersehen, was ich äußerst bedauere. In keiner Zeile lese ich, wie die SPD Integration vorantreiben möchte.
    Wie stellen sie sich vor, dass wir einen Menschen, der den Koran über unser Grundgesetz stellt, der gewaltträchtigen Interpretationen seiner heiligen Schrift nachgeht, integrieren sollen? Ich weiss nicht, wie sie das anstellen wollen. Ich bezweifle sogar, dass die von der CDU eingeführte Förderung von Sprach- und Integrationskursen da arg viel weiterhelfen.
    Die Menschen haben Angst, die Menschen fühlen sich unsicher. Wie fühlen sie sich in Zeiten des Karrikaturstreites, in Zeiten des Terrors?
    Und noch eines: Landesmittel streicht man überall und Gott sein Dank macht man das – vielleicht haben auch Sie schon gemerkt, dass uns die Schuldenlast erdrückt. Ich finde es ziemlich egoistisch, zu reden, als würden wir im Geld schwimmen. Wer zahlt denn die Schulden? Sie vermutlich nicht, aber ihre Kinder, ihre Enkel und ihre Kindeskinder.

    Wenn Sie schon den Populismus der CDU emängeln, dann würde ich Ihnen raten, erstmalbei sich selbst anzufangen.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Roman
    18. Februar 2006 um 21:36

    Sehr geehrte Frau Schneckenburger,

    zunächst mal herzlichen Dank für Ihren Kommentar zu meinen Ausführungen. Manche Dinge können aber nicht unwidersprochen stehen bleiben.

    Sie spielen auf die 20% der muslimischen Mitbürger an, die in einer Umfrage angegeben haben, dass für sie der Koran über dem GG stehe. In der Umfrage wurde übrigens nicht nach gewaltträchtigen Interpretationen gefragt. Wo Sie diese Information hernehmen, bleibt mir leider verborgen
    Aber zurück zu den 20%: Hier würde sich ein vergleichender Blick lohnen. Auf eine ähnliche Frage haben in den 70er-Jahren noch 70% der Befragten so geantwortet. Die 20% (so sie denn stimmen! Umfragen haben ja so ihre Tücken) sind kein Grund zum Jubeln, aber scheinbar hat sich in den vergangenen 30 Jahren bei den Einwanderern hierzulande doch einiges positiv entwickelt.

    Die Menschen haben Angst, die Menschen fühlen sich unsicher. Wie fühlen sie sich in Zeiten des Karrikaturstreites, in Zeiten des Terrors?

    Abgesehen davon, dass ich mich ziemlich sicher fühle: Angst sollte nie der Ratgeber für politische Entscheidungen sein. Das führt nur zu Irrationalitäten.

    Zur Schuldenlast:
    1. Gehöre ich wohl zu der Generation, die den ganzen Spaß zurückzahlen darf. Bin gerade mal Mitte 20.
    2. Das Streichen von staatlichen Mittel prinzipiell zu bejubeln halte ich für falsch. Sie haben weiter oben geschrieben, dass die Menschen sich unsicher fühlen. Wenn ich jetzt noch die Mittelkürzungen bei der Polizei hinzurechnen (nach Ihren Ausführungen überspitzt dargestellt: “Gott sei Dank”) ergibt sich für mich kein schlüssiges Bild.

    Wenn Sie schon den Populismus der CDU emängeln, dann würde ich Ihnen raten, erstmalbei sich selbst anzufangen.

    Würde mich darüber hinaus noch freuen, wenn Sie den Populismusvorwurf gegen mich noch ein wenig untermauern könnten.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. schneckenburger
    20. Februar 2006 um 12:51

    Sehr geehrter Herr Götzmann,

    Haben Sie die Studie gelesen? Ich habe das in meinem Kommentar vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt. Vielmehr wollte ich auf die Möglichkeit hingewiesen, die es zu bedenken gibt.
    Ich gebe offen und ehrlich zu, dass es mich beunruhigt, dass 21% der in Deutschland lebenden Muslime unser Grundgesetz (auf dem sich schließlich unsere Wertevorstellungen aufbauen) nicht mit dem Koran vereinbaren können. Und es schließt sich so die Frage an: Was heißen Sie daran gut? Es würde mich auch interessieren, was sie dazu sagen, dass 47% der türkischstämmigen Migranten zu Aussagen wie “wir Türken müssen allmählich aufpassen, dass wir nicht zu Deutschen werden” stehen. Und nur, weil man dies für bedenklich hält, drücken Sie einen an den rechten Rand der Gesellschaft. Finden Sie das nicht auch ein bisschen zu weit hergeholt? Oder um es in ihren Worten auszudrücken: “Wo Sie diese Information hernehmen, bleibt mir leider verborgen”.
    Schuldenlast: Mittelstreichungen sind meines Erachtens in jedem Bereich unumgänglich! Die Pro-Kopf-Verschuldung liegt bereits bei über 4000EUR. Schade genug, dass sie das als Mitte 20-jähriger noch nicht erkannt haben, was die Stunde geschlagen hat – die Schulden von heute sind die Steuern von morgen. Wovon wollen Sie das eigentlich bezahlen, was sie da alles fordern? Inwiefern beteiligen Sie sich am Staatshaushalt? Von Ihnen liest man nur, dass sie fordern. Ernsthafte kreative Ideen und Anregungen konnte ich bislang nicht finden. Oder sollte das ein ernstzunehmender Vorschlag sein: “Weil man sich unsicher fühlt, erhöht man einfach die Mittel für die Polizei”? So was bringt weder uns und noch viel weniger den nicht integrierten Menschen in unserem Lande etwas – so was nenne ich irrational und kurzsichtig!
    Wissen Sie, bei all den Streitigkeiten um den Gesprächsleitfaden der Landesregierung, halte ich das für eine (auch aus finanzieller Sicht) zumutbare Angelegenheit. Im Angesicht der oben genannten Studien, ist es wohl auch nicht verpönt in einem Gespräch herauszufinden, ob ein Migrant seine Ansichten mit dem Grundgesetz vereinbaren kann oder nicht, wenn er Deutscher werden möchte. Auch hier frage ich mich: Was ist so “rechts” daran, wenn man in kritischen Fällen überprüft, ob Einbürgerungsbewerber klar und deutlich “Ja” sagen zu unserer Verfassung.
    Populismus: Als Populist wird ein Politiker bezeichnet, der durch Schlagworte um die Gunst des Wählers buhlt. Populisten wird oft vorgeworfen, dass es ihnen mehr um Erfolg als um die politische Zukunft des Landes gehe, und somit unterstellt, dass die politischen Maßnahmen und Äußerungen die anstehenden Probleme nicht nachhaltig lösen. Vielleicht reicht Ihnen diese Interpretation in Verbindung mit meinen vorherigen Worten als Untermauerung meines von Ihnen gewonnenen Eindruckes.

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  4. Frank
    24. Februar 2006 um 16:14

    Aus “Die Welt” ,vom 26.Jannuar 2006.

    Große Mehrheit der Deutschen hält Einbürgerungstest für richtig

    Berlin – Mehr als drei Viertel (76 Prozent) der Bundesbürger befürworten einer Umfrage zufolge Einbürgerungstests für Einwanderer, die die deutsche Staatsbürgerschaft anstreben. 21 Prozent sind dagegen, wie eine am Dienstag veröffentlichte Emnid-Umfrage für den Fernsehsender N24 ergab. In Baden-Württemberg gibt es seit Januar einen umstrittenen Leitfaden für Gespräche zur Einbürgerung. Bisher wurde er aber noch nicht angewendet.
    ————————————————————————–

    CDU und Populismus? ? ?
    Stimmt, der Herr Öttinger scheint tatsächlich “um die Gunst der Wähler zu buhlen”. (Kinderbetreuung, Ganztagsschulen,..)
    Eher untypisch für die Schwaben-CDU.
    Darüber werden die Schwaben wohl grosszügig hinwegsehen, “er isch halt nervös, will allen alles recht machen”..
    Mediales Talent? nee, ABER das ist im Südwesten KEIN Nachteil.

    Aber der Erfolg/ Wirtschaftlichkeit von Bundesländern ohne SPD Regierung spricht eine klare Sprache. Wahlkampf? überflüssig!

    SPD und Populismus?!
    Die Simmen der Migranten im Raum Stuttgart (30-35%) habt ihr euch ja wohl damit unter denNagelgerissen!
    Oder behauptet die SPD immer noch, auch nach dieser o.g. Umfrage, die Ansichten der Bürger zu vertreten?

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  5. Frank
    24. Februar 2006 um 17:51

    Die Kritiker haben natürlich recht damit, daß diese Aktion keinen Terroristen enttarnen und keine Anschläge verhindern wird. Aber ich glaube auch nicht, daß die Urheber dieses Leitfadens auf die winzige Minderheit der entschlossenen Terroristen abzielt. Ich glaube vielmehr, daß die beabsichtigte Wirkung eine psychologische ist, und auf die breite Masse der Einbürgerungskandidaten zielt, die keine Terroristen sind, aber bisher – zu Recht! – der Auffassung waren, daß es die deutsche Staatsbürgerschaft zum Nulltarif gibt und eine Anpassung des eigenen Weltbildes an den deutschen gesellschaftlichen Minimalkonsens nicht mal erwartet, geschweige denn erzwungen wird. Das ist das Bild, daß die rotgrüne Gesellschaftspolitik diesen Leuten vermittelt hat, und es wird höchste Zeit, daß hier ein Signal gesetzt wird, um dieses Bild in deren Köpfen zu korrigieren.
    Und nebenbei würde eine Klage der einschlägigen Muselmanenvereine nochmal der Öffentlichkeit vor Augen führen, daß man die rotgrüne Nulltarifpolitik inzwischen ganz ungeniert als Recht einfordert. Diese Unverschämtheit könnte dann vielleicht noch ein paar Augen öffnen.

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  6. Andreas
    27. Februar 2006 um 00:07

    Ich habe diese Umfrage über den Koran und das Grundgesetz inzwischen an diversen Stellen zitiert gesehen, allerdings fehlt mir noch das Original.

    Die Interpretationen reichen von “21 % der Moslems stellen den Koran über das Grundgesetz” bis zu “21 % der Moslems halten den Koran für unvereinbar mit dem Grundgesetz”.

    Das ist doch ein ganz erheblicher inhaltlicher Unterschied. Daher würde mich der Originalwortlaut doch sehr interessieren.

    Es wurde in der bisherigen Diskussion ja recht viel über “Angst vor Moslems” und “Angst vor Terror” gesprochen. Hat jemand von den hier anwesenden Diskussionsteilnehmern Angst vor den in Baden-Württemberg lebenden Moslems? Stuttgart gehört ja zu den deutschen Städten mit dem höchsten Ausländeranteil, noch deutlich vor Berlin! Wer von den Diskussionsteilnehmern hat Angst, durch Stuttgart zu gehen? Ich, mal abgesehen von einigen Ecken, die es in jeder Großstadt gibt, definitiv nicht.

    Ich habe den Eindruck, dass diese “Angst vor Moslems” und “Angst vor Terror” von interessierten, hier nicht anwesenden Kreisen, bewusst geschürt wird und anschließend als self-fulfilling prophecy die entsprechenden Maßnahmen präsentiert werden – u.a. eben dieser Anti-Moslem-Fragebogen der Landesregierung.

    @Frank:
    Umfragen sind leider sehr leicht manipulierbar. Wenn z.B. BILD auf ihrer Titelseite im bekannten Stil über Kinderschänder berichten würde und auf der zweiten die Frage käme, wer denn dafür ist, Kinderschänder lebenslänglich wegzusperren, dann hätte man hier sicher eine Zustimmung von über 90 %. Würde auf Seite 1 eine ausgewogene Berichterstattung stehen, hätte man ein deutlich anderes Ergebnis. Sicher bekommt man, wenn sich die Menschen nicht mit dem Thema auseinandersetzen, Zustimmungen von 76 % zum Anti-Moslem-Fragebogen.

    Wenn man sich allerdings mit dem Thema beschäftigt, kommen zwangsläufig einige offene Fragen, wie z.B., was die eigene Meinung zur Homosexualität mit der möglichen Einbürgerung zu tun haben. Ich wage mal zu behaupten, dass ein nicht unerheblicher Anteil der deutschen Bewohner Baden-Württembergs so seine Problemchen mit der Homosexualität haben. Und ganz ehrlich – wie dumm muss man sein, um bei der Einreise in die USA anzukreuzen “ich bin Terrorist”.

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  7. Frank
    27. Februar 2006 um 18:11

    @Anderas
    1. Dieser Fragebogen soll für ALLE Migranten, deren Grundeinstellung fraglich ist, angewendet werden !!! Osteuropäer, Moslems, Afrikaner und Juden!!!
    Typisch POPULISTISCH/ niveaulos von der SPD auf den Zug des Zentralrates der Muslime aufzuspringen.
    Allzu durchsichtig! Es ist ja allgemein bekannt das die SPD von Osteuropäern und Juden nicht gewählt wird. Wozu also für diese partei ergreifen.

    2. Angst vor Ausländern? ANGST? NEIN!
    Aber unsere Lebensqualität hängt schon davon ab ob man- in Sillenbuch oder im Hallschlag wohnt, auf ein Gymnasium oder eine Hauptschule geht, in den PerkinsPark oder ins Budda geht, …

    3. Du hast den Eindruck, dass diese “Angst vor Moslems” und “Angst vor Terror” von interessierten, hier nicht? anwesenden Kreisen, bewusst geschürt wird?
    —————————————————————————
    Dieses Thema nutzen BEIDE Seiten zu ihrem Vorteil. Das ist im politischen Alltag normal geworden(leider). ich hoffe wir sind uns in diesem Punkt einig.

    @me ??
    Klar, “traue keiner Statistik die du nicht selbst gefälscht hast”.
    Wir könnten uns treffen, dann zeige ich dir ob es diese Bürger tatsächlich gibt die diese Umfrage geprägt haben.
    Leider könntest du mir dann diese zeigen die anderer Meinung…

    “Bei dem Streit um die Wahrheit, bleibt der Streit die einzige Wahrheit”

    Besser wir warten einfach die Wahl ab.
    Meines Erachtens ist dieser Fragebogen das einzige “Alleinstellungsmerkmal” in diesem Wahlkampf.

    28 Tage….

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  8. Roman
    2. März 2006 um 18:35

    Freut mich, dass ich mit meinem Beitrag hier mal eine längere Diskussion auslösen konnte. Daher will ich mich hier auch gerne weiter beteiligen.

    Zunächst: Den Populismusvorwurf mir gegenüber weise ich ausdrücklich zurück. Leider hat man mit meiner Ansicht zu dem Thema (siehe die von Frank geposteten Umfrageergebnisse) ja leider keine Mehrheit im Land.

    Da hilft schon eher die Per-Se-Kriminalisierung von Einbürgerungswilligen, wie dies der – in meinen Augen verfassungswidrige – Fragebogen tut.
    Was soll eine Frage wie “Was würden Sie machen, wenn ihr Sohn Ihnen sagen würde, dass er homosexuell ist?” in einem Einbürgerungsfragebogen? Da könnte ich ohne viel Aufhebens die Hälfte der Bevölkerung Oberschwabens ausbürgern (–> im letzten Satz hat sich Populismus versteckt. Wer ihn findet, darf ihn behalten).

    Zur angeblichen Nulltarifmentalität: Ich halte Einbürgerungstest prinzipiell für möglich. Bspw. könnte man entsprechendes Wissen über deutsche Geschichte und kulturelle Hintergründe abfragen. Aber nein, das würde ja Geld kosten, da ja irgendwoher auch die Einbürgerungskurse kommen müssten.
    Da machen wir doch lieber einen kostengünstigen Gesinnungstest, der nichts bringt. Glückwunsch!

    Wenn man übrigens das friedliche Zusammenleben der Kulturen in Deutschland generell scheinbar ausschließt (ich lass mich da gerne korrigieren, falls ich da manchen Diskussionsteilnehmer überinterpretiere), dann soll man auch so ehrlich sein und sich zu den Abschiebe-Appellen des Herrn Stächele bekennen.
    Und das wäre dann auch genau das, was ich unter “rechter Ecke” verstehen würde.

    P.S.: Zum Thema “Staatsverschuldung” bzw. “Notwendigkeit staatlicher Leistungen” schreibe ich dann gerne bei Gelegenheit einen eigenen Blockeintrag.

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  9. XY
    4. März 2006 um 19:33

    Ich weiß sie ham dich reingeholt, das gehört zu ihrem Plan
    Und sie sind ganz versessen in ihrem Multikultiwahn
    Du bist Mittel zum Zweck und schuld ist ihre Politik,
    Doch jetzt erwarte nicht von mir, dass ich dich deshalb lieb

    Deinen schönen, neuen Paß, den kannst du nun stolz präsentieren,
    Doch die Naturgesetze wird das wenig interessieren
    Auch ein neues Stück Papier, das ändert deine Farbe nicht,
    Es bleibt so wie es war, man kann nicht sein was man nicht ist

    Du bist keiner von uns und du kannst es niemals werden,
    Da reicht mir schon ein kurzer Blick in dein Gesicht,
    Das deutsche Volk, das gibt’s nur einmal hier auf Erden,
    Du bist ein Pseudodeutscher aber mehr auch nicht

    Ja, und es fließt schon tausend Jahre unser Erbgut durch die Venen,
    Die nordische Art, sie steckt ganz tief in unsren Genen
    Ich kenn’ unsre Geschichte, weiß wer meine Ahnen waren,
    Heilig ist dieses Erbe und das gilt es zu bewahren

    Dein Traum von Multikulti platzt wie eine Seifenblase,
    Denn er ist nichts weiter, als nur eine leere Phrase
    Dass alle Menschen gleich sind gibst du mir hier zu verstehen,
    Aber vorher solltest du noch einmal in den Spiegel sehen

    Und du wagst es zu behaupten, ihr hättet Deutschland aufgebaut,
    Doch das waren einzig und allein die deutschen Trümmerfrauen
    Euch hat man erst hereingeholt als die Wirtschaft wieder blühte,
    Merkt euch das für alle Zeit, alles andere ist Lüge

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  10. Freidenker
    4. März 2006 um 19:57

    Wissenschaftliche Studie

    Kosten und Auswirkung der Zuwanderung nach Deutschland

    http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/buergerundstaat/auslaenderrecht/birg_kurz.pdf

    Behauptet hier immer noch jemand Einwanderung wäre gewinnbringend???

    MFG

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  11. Freidenker
    4. März 2006 um 20:07

    Darf Ich sie mal an Ihren Amtseid erinnern:
    Ich schwöre, daß ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde. So wahr mir Gott helfe.”

    Hier steht nichts über das Wohlergehen von Fremden
    also halten Sie sich mal an Ihren Schwur

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  12. Roman
    5. März 2006 um 00:49

    @Freidenker

    Ich habe bisher nirgends einen Amtseid abgelegt!

    Und auf den extremistischen Quatsch von XY gehe ich erst gar nicht ein, wenn er/sie nicht mal den Mumm hat, seinen Namen zu nennen.

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  13. Frank
    6. März 2006 um 02:18

    Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geographische Verteilung sich leider auf Deutschland beschränkt.

    Fürst Otto von Bismarck
    1863 im preußischen Landtag

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  14. Frank
    6. März 2006 um 20:04

    @Roman

    Mich würde Deine Meinung zu dem Gutachten von Prof. Herwig Birg interessieren.

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  15. frank
    12. März 2006 um 15:29

    Roman,
    John Lennon bringt auch mich mit seinen Liedern ins schwärmen. Eine Welt ohne Grenzen ohne Religion. Alle Menschen leben zusammen in Glück und Harmonie.
    Bis es soweit ist wird noch viel Wasser den Bach hinunterfliessen.
    Auch wenn es nicht in euer Idealistisches Menschenbild passen sollte, es gibt Völker die noch nie von Kant oder Satre gehört haben. Für die “Gutmenschentum” ein Zeichen von Schwäche und nicht von Vollkommenheit ist.
    (Warum ausgerechnet Atheisten so einen ausgesprochenen Hang zur Nächstenliebe haben wird sich mir wohl nie erschließen)
    Das sich archaiische Völker eher in eine stolze und homogene Struktur integrieren würden ist euch wohl noch nie in den Sinn gekommen.

    Nun, befürchtest du deine linke Gesinnung zu verlieren wenn du auf die Aussagen von Miegel und Girg näher eingehst.
    Willst du erst einen SPD-workshop veranstalten bevor du eine Erklärung abgibst?

    Hast du Angst dass Dich die Realität einholen könnte oder bist du gerade auf friedenstiftender Mission im Kongo oder Baden Württemberg unterwegs?

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  16. Roman
    12. März 2006 um 16:30

    Frank,
    du erwartest sicher nicht, dass ich auf deinen letzten Beitrag eingehe. Er zeigt leider nur, dass gewisse Umgangsformen auch in Deutschland noch keine hinreichende Verbreitung gefunden haben.

    Insgesamt würde ich mich aber schon freuen, dass, wenn jemand mit MIR diskutiert, das auch mit MIR macht. Und bitte nicht mit dem jeweiligen Klischeebild eines Sozis, das mein Diskussionspartner sich in mühevoller Kleinarbeit aus seinen Vorurteilen zusammengebaut hat.

    Zum Thema: Selbstverständlich steht unsere Gesellschaft vor enormen Herausforderungen der Integration. Das lässt sich nicht wegdiskutieren und ist in vielen Stadtteilen bereits Realität.
    Aber welche Konsequenzen ziehe ich daraus als Mehrheitsgesellschaft: Abschottung, Abschiebung, Diskriminierung? Das kann aus meiner Sicht nicht die Antwort sein (ich weiß bisher leider auch nicht, was deine Antwort ist).

    Stattdessen brauchen wir eine Mischung aus staatlichen Integrationsangeboten und zivilgesellschaftlichem Engagement. Letzteres lässt sich nicht verordnen und es bedarf dazu auch mehr, als beim Döner um die Ecke sich was zu kaufen.
    Beispiel gefällig: Ein Migrant tritt einem Sportverein im ländlichen Raum bei. Da wäre es doch wünschenswert, dass auch er in die Sportgemeinschaft integriert wird und nicht einfach nach dem Training links liegen gelassen wird. Es sind eben häufig die kleinen Dinge im Leben und nicht irgendwelche Riesen-Programme (die kann ich dir leider nicht bieten).

    So, nun gehe ich mit meiner linken Gesinnung mal wieder ins Offline-Leben. Sowas soll`s auch noch geben, lieber Frank.

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  17. frank
    12. März 2006 um 19:20

    lieber Roman,
    Nein. Wenn du dein on/offline- Leben (6 Tage keine Antwort, dann NUR 61 Min.!?!) klarer gestalten würdest, müsste ich nicht solch herausfordernde threads zum Besten geben.

    DEINE Meinung zum Gutachten. Wie stehst du dazu, als offensichtliches SPD Mitglied?

    In Städten wird 2010 der Anteil der Zugewanderten bei den unter 40jährigen die 50-Prozent-Schwelle erreichen bzw. überschreiten.

    Das hohe Bevölkerungswachstum in benachbarten Regionen verstärkt den demographisch bedingten Zuwanderungsdruck nach
    Deutschland.

    Geburtendefizit soll durch höhere Zuwanderungen ausgeglichen werden.

    Durch Zuwanderung ist eine deutliche Umverteilung von den Einheimischen zu Gunsten der Zugewanderten festzustellen.
    http://www.stmi.bayern.de/imperia/md/content/stmi/buergerundstaat/auslaenderrecht/birg_kurz.pdf
    ——————————————————————————————————————

    Eine ansatzweise Antwort hast du ja schon gegeben:
    Da Abschottung und Abschiebung deiner Meinung nach nicht die Antwort sein kann, wie kann man der Problematik, die Herr Prof. Birg aufzeigt, begegnen? Ich habe zuerst gefragt.

    Also, Staat, Länder, Komunen, Städte sollten ihr Angebot an integrativen Maßnahmen erhöhen?
    Ok, wie könnten solche Maßnahmen konkret aussehen?
    Wo soll gekürzt werden um dafür Mittel freizumachen?

    Die Bürger sollten den Kontakt zu den Migranten suchen?
    gemeinsame Radtouren am We.? Tupperware parties? Kochkurse?
    Wie würdest du dies bewerkstelligen, im Hinblick auf die gegenwärtige Gefahr, dass man sehr schnell der “Zwangsgermanisierung” beschuldigt werden könnte.

    Tut mir leid, dass ich dich damit belästigen muss, aber im Regierungsprogramm von Fräulein Vogt wird darauf nicht näher eingegangen. und ich muss doch bald an die Wahlurne …

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  18. Roman
    13. März 2006 um 01:04

    Soweit, dass ich mein RL-Leben nach Ihren Anforderungen ausrichte, wird`s nicht kommen. Umgangsformen hat man oder eben nicht (Stichwort “Fräulein Vogt”).

    Was das Thema Umverteilung angeht: Wenn die Zahl der Ausländer zunimmt, ist eine Zunahme des Vermögensanteils (oder Lohnkostenanteils) nicht wirklich überraschend, oder?

    Eine Entwicklung, die bis 2010 skizziert ist, bekomme ich in der Regel nicht mehr umgedreht. Also werden wir damit leben und das beste daraus machen müssen.

    Ich habe zuerst gefragt

    Ist das Ihr Ernst? Stellen Sie sich so eine “Diskussion” vor?

    Die Bürger sollten den Kontakt zu den Migranten suchen?
    gemeinsame Radtouren am We.? Tupperware parties? Kochkurse?

    Das wäre doch schonmal ein Anfang.

    Ok, wie könnten solche Maßnahmen konkret aussehen?
    Wo soll gekürzt werden um dafür Mittel freizumachen?

    Auf kommunaler Ebene wäre bspw. die Durchführung gemeinsamer Veranstaltungen denkbar (schließlich gibt`s, zumindest bei mir im Ort, auch schon Seniorennachmittage oder Ausflugsfahrten). Und warum sollte das nicht möglich sein, sowas Verbindendes zu veranstalten?
    Wo die Kohle herkommen soll (da nehm ich mal Sprachkurse u.ä. hinzu): Soviel kostet das alles gar nicht. Da verzichten wir mal auf ein paar Protzprojekte wie Stuttgart 21 (ja, meine Landtagsfraktion sieht das anders) und dann wäre auf Jahre hinaus die Finanzierung gesichert.

    So, jetzt verabschiede ich mich mal in die neue Woche. Da kann´s dann wieder länger dauern (nur bevor Sie wieder nervös werden).

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  19. frank
    19. März 2006 um 19:27

    Klasse, Kompakt und Kompetent.

    Die Wahl habt ihr so gut wie gewonnen.
    Applaus für unsere Soziale Partei.

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  20. Icke
    21. März 2006 um 17:46

    Roman
    Ihre Antwort vom 13.3 war ein geistiges und rhetorisches Armutszeugniss, kein Wunder das Ihnen die Wähler weglaufen.
    Sie sollten sich in der Frage der Masseneinwanderung in die BRD mal an Helmut Schmidt halten:”Die Einwanderung war und ist ein Fehler!”

    Dieses bekommt man auch mit Pässe verschencken und Statistiken fälschen nicht geregelt!
    Sie wundern sich doch etwa nicht das ein großteil der Jugend nach rechts tendiert?
    Daran sind Sie und die Politik der etablierten Parteien schuld, machen Sie sich in den nächten Jahren auf eine harte Auseinandersetzung gefasst.
    Mit Totschweigen und Verbieten kommen Sie auch nicht weiter.
    Mfg

    Wer Rechtschreibfehler findet darf Sie behalten

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