Christiansen und das Übergewicht

Gestern bei Sabine Christiansen – diskutiert wird das Übergewicht der Deutschen. Die Deutschen sind dabei heute leider Spitzenreiter in Europa. Als Berichterstatterin meiner Fraktion für dieses Thema mache ich mir nicht erst seit gestern Sorgen. Denn Übergewicht ist nicht nur ein Problem des Einzelnen und im Extremfall eine lebensverkürzende Erkrankung. Übergewicht ist auch ein Kostenfaktor für das Gesundheitssystem, bei dem die Behandlungen der Erkrankungen, aus dem System bezahlt werden müssen.
Deswegen dürfen wir mit unseren Bemühungen nicht nachlassen. Aufklärungskampagnen sind eine sinnvolle Maßnahme. Und auch Debatten wie bei Sabine Christiansen tragen – unabhängig von Tiefgang und Qualität der Beiträge – zumindest zur Sensibilisierung für dieses Thema bei.
Eine gesunde Ernährung und Bewegung sind das A und O, um sich vor Erkrankungen zu schützen, die nicht zuletzt durch Übergewicht hervorgerufen werden. Ich hoffe, dieses Thema wird auf der Tagesordnung bleiben.

 
 
 

Ein Kommentar zu “Christiansen und das Übergewicht”

  1. Klaus-Peter Baumgardt
    4. Juni 2007 um 15:24

    Was das Übergewichtsproblem betrifft, ist in der Tat noch viel Sensibilisierung nötig, denn zu Ernährung und Bewegung als “heilendes Moment” kommt noch die psychische Dimension hinzu; gesteigerter Apetit und Phantomhunger, Mangelneurose und Hungertrauma z.B. sind Dinge, die die psychosomatische Medizin tangieren, aber auch die Pädagogik.
    Während einerseits häufig Magenbandoperationen durchgeführt werden, ist die Situation der Adipositas-Selbsthifegruppen ein Trauerspiel, obgleich wir ja angeblich so viele davon haben.

    Bei Fressnet.de bleibt das Thema auf der Tagesordnung, völlig “überparteilich”.
    Vom Wert bisheriger Aufklärungskampagnen kann ich jedoch überhaupt nicht überzeugt sein – haben die uns nicht dahin gebracht, wo wir jetzt sind?

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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