Der Gipfel war erst der Anfang

Der G8-Gipfel ist vorbei, die Staatsgäste aus aller Welt wieder abgereist. Was bleibt?
Die Gewissheit, dass man eine schmale gemeinsame Basis beim Klimaschutz gefunden hat – aber auch, dass noch eine Menge zu tun ist, wollen wir ernsthaft das Klima retten und den Entwicklungsländern und seinen Menschen den Weg aus der Hoffnungslosigkeit ermöglichen.

“Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werden die Menschen feststellen, dass man Geld nicht essen kann”
Ich bin ein wenig im Zweifel, ob die Warnung, die in dieser bereits sehr alten Weisheit steckt, wirklich bei allen Teilnehmern des Gipfels schon im Bewusstsein verankert ist. Eine Reduzierung der Treibhausgase um 50% bis 2050 “in Erwägung zu ziehen”, ist wenig, denn diese Formulierung ermöglicht auch das Ergebnis, dies sei nicht nötig. Nachdem aber im Vorfeld teilweise überhaupt keine Bereitschaft dazu zu erkennen war, ist dies mehr als nichts. Das Wenige aber kann nur die Ausgangsbasis für die Zukunft sein. Wir müssen in den kommenden Monaten das neu geschaffene Bewusstsein in der Öffentlichkeit nutzen, um dieses Ziel verbindlich zu machen. Nur dann wird unsere Erde lebenswert bleiben, werden die Menschen genügend Lebensraum und Nahrungsmittel haben, wird die Natur am Klimawandel nicht zugrunde gehen. Nur dann zeigt die Menschheit dass Sie gelernt hat und die genannte Weissagung Lügen straft.

 
 
 

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