Das Rennen ist offen – und das ist gut so!
Breit wird derzeit in der Landespresse darüber diskutiert, wer denn das Rennen um den Fraktionsvorsitz macht. Kaum einer der Kreisvorsitzenden hat eine eindeutige Präferenz geäußert. Denn die Entscheidung fällt in der Fraktion. Und das ist auch richtig so.
Viele Telefonate hat die Presse in den letzten Tagen geführt, auch mit mir. Ihr Fazit: Es ist ein offenes Rennen. Und die Kreisvorsietzenden haben sich fast durch die Reihe weg enthalten. Trotzdem ist es den Freunden von der Presse natürlich gelungen, aus einzelnen Sätzen etwas zu erarbeiten. So werde auch ich mit einer Präferenz für Nils Schmid erwähnt. Mal nur kurz, wie beim SWR, mal ausführlicher in der Stuttgarter Zeitung. Es ist schon immer wieder erstaunlich, wie Zusammenhänge nicht mehr wahr genommen werden und fünf Minuten Telefonat mit der DPA zu zwei Halbsätzen werden. Aber daran gewöhne ich mich noch!
Ich weiß, dass alle, auch die, die da zitiert werden, mit allen dreien gut leben könnten, auch ich. Denn alle drei verkörpern einen eigenen Stil, den wir schätzen. Aber gut, wenn das die Zeitungen so schreiben würden, dann würden ihre Artikel ja auch langweilig.
Meint
Sebastian Weigle


