Wir sind die selbstbewusste linke Volkspartei in Baden- Württemberg

Gestern fand in Stuttgart eine Arbeitskonferenz der SPD-Baden-Württemberg  statt. Teilgenommen haben daran ca 70 Amts- und Mandatsträger. Mit Referaten und Diskussionen wurden erste Weichenstellungen für die Kommunalwahl 2009 vorgenommen.

Außerdem wurde einstimmig eine Erklärung mit dem Titel Politikwechsel braucht eine starke SPD verabschiedet.

Darin heißt es unter anderem:

Wir sind die selbstbewusste linke Volkspartei in Baden- Württemberg. Wir entwickeln konkrete Vorstellungen für eine gute Zukunft des Landes, in der alle Menschen ihre Lebenschancen verwirklichen können und dabei sozial gesichert sind. Baden- Württemberg lebt aus einer Tradition des sozialen Ausgleichs, der liberalen Grundhaltung und der gewerblichen Innovationskraft. Wir wollen daraus neue Mehrheiten für Baden- Württemberg gewinnen. Die SPD im Land wird die entstandene Debatte nutzen, um ihren politischen Entwurf für eine sozial gerechte Politik und für einen handlungsfähigen Staat in einer globalisierten Welt als Modell Baden- Württembergs mehrheitsfähig zu machen. Für die SPD Baden- Württemberg steht deshalb ein Zusammenwirken mit der Linkspartei weder programmatisch noch personell auf der Tagesordnung. Wir wollen Baden- Württemberg aus eigener Stärke ein neues Gesicht geben.

Einen Bericht über die Konferenz sowie den vollständigen Text findet man hier auf  Website der SPD Baden-Württemberg

 
 
 

2 Kommentare zu “Wir sind die selbstbewusste linke Volkspartei in Baden- Württemberg”

  1. Peter
    12. April 2008 um 18:22

    Also ich muss sagen, das hört sich alles ganz toll an. Das ist auch schon mein Problem. Bei den Parteien hört sich alles toll an, bis sie an der Regierung sind. Dann wird alles vergessen und verdrängt. Hauptsache wir kleben am Stuhl.

    Ich habe die Hoffnung aufgegeben. Als Kind dachte ich Politiker wollen die Welt verbessern. Schmunzel…Kind eben.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Dirk
    27. April 2008 um 12:17

    Naja, klingt etwas frustriert. Ich persönlich frage mich bei solchen Kommentaren immer: Warum wird von den Menschen, die sich der Öffentlichen Sache annehmen, immer mehr verlangt, als man jedem anderen zugesteht? Nämlich der Umstand, Visionen und Ziele zu formulieren, die dann in den realen Machtverhältnissen umgesetzt werden müssen.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Kommentar abgeben: