Hintergrundinfos zum Listenparteitag

Da vermehrt Nachfragen auftraten, hier ein paar Infos:

  • Bei der letzten Bundestagswahl zogen über die Landesliste Baden-Württemberg 23 Abgeordnete in den Bundestag ein.
  • Eine Findungskommission hat den Listenvorschlag erarbeitet. Dieser Vorschlag wurde ins Landespräsidium eingebracht, welches diesen wiederum in den Landesvorstand einbrachte. Über den Vorschlag des Landesvorstandes stimmt letztendlich der Parteitag ab. Kampfkandidaturen sind natürlich immer möglich.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg

5 Gedanken zu „Hintergrundinfos zum Listenparteitag“

  1. Danke, dass ihr unter anderem meine Nachfrage damit aufgenommen habt.

    Trotzdem bleibt Neugierde: wie stellt die Findungskommission die Liste zusammen? Bewerben sich einzelne Menschen dort? Geht diese Kommission in sich und überlegt, wen sie (aus welchen Erwägungen auch immer) vorschlagen soll?

  2. Die Aussage von Christian Soeder, die Listenkommission sortiere die im Heimatwahlkreis nominierten KandidatInnen, ist wohl wahr. Nur: Nach welchen Kriterien erfolgt diese Selektion? Regionale Interessen spielen da sicherlich eine Rolle. Entscheidend ist aber die Zusammensetzung der Findungskommission: hier Seeheimer und Netzwerker – dort die Sozialdemokratische Linke (DL21). Tja, und wenn man sich dann die soeben kreierte Listenreihenfolge anschaut, kann man entsprechende Rückschlüsse ziehen!

  3. Die Findungskommission besteht aus der/ dem Landesvorsitzenden und den vier Stellvertretern aus den Regierungsbezirken und dem Vorsitzenden der Landesgruppe. Wenn Stellvertreter wg. eigener Kandidatur befangen sind ernennt der jeweilige Regierungsbezirk einen Ersatz. Die Kommission legt den Vorschlag dem Landesvorstand vor und der beschliesst die Liste, die dann für den Parteitag zugrunde liegt.

Kommentare sind geschlossen.