Oettingers Phrasendrescherei (1)

Die aktuelle Krise in der Automobilwirtschaft beflügelt den baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger offenbar zu ganz anderen, höchst phänomenalen Ansichten. Beim 7. Politischen Aschermittwoch in Fellbach konstatierte er die Krise von General Motors folgendermaßen (zitiert aus den Stuttgarter Nachrichten):

Sollte Opel pleite gehen, hätte das nach Oettingers Ansicht keine Nachteile für den Automobilstandort Baden-Württemberg – höchstens Vorteile. Im Südwesten gibt es kein Opel-Werk. Oettinger sagte: "Klar ist: Jeder Opel, der nicht gekauft wird oder nicht gebaut wird, führt zu einem größeren Auftrag bei VW, bei Audi, Mercedes oder bei einem anderen Fahrzeughersteller." Dadurch blieben auch die Aufträge für die Zulieferer im Land "gleich groß".

Ob das sein Parteikollege, der hessische Ministerpräsident Roland Koch, gern gehört haben mag?

Veröffentlicht von

Besim Karadeniz

Vorstandsmitglied und Pressesprecher des Kreisverbands Pforzheim, Vorsitzender des OV Pforzheim Mitte-Süd-Ost, Mitglied im Migrationsbeirat der SPD Baden-Württemberg und der Projektgruppe Internet, Blogger im eigenen Blog blog@netplanet und einer der Blog-Administratoren dieses Sendeplatzes. :-)

2 Gedanken zu „Oettingers Phrasendrescherei (1)“

  1. Denkt Oettinger nicht an die Arbeitsplätze oder sollen diese auch zu den anderen Automobilhersteller wechseln

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