Video: Überlassen Sie Europa nicht den Anderen!

Eins ist ja mal klar: Die aktuelle Europa-Kampagne ist die einzige, über die – zugegeben kontrovers – diskutiert wird. Aber wir sollten nicht vergessen: Es geht um eine Richtungsentscheidung.

Jetzt geht es weiter: In komprimierten aber klaren Botschaften zeigt der heute veröffentlichte SPD-TV-Spot die zur Wahl stehenden Alternativen.

Die Botschaft: Überlassen Sie Europa nicht den Anderen!

Es geht um klare Regeln für die Märkte, um faire Löhne für die Menschen und um die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen – für ein Europa, das sozial und demokratisch ist.

Veröffentlicht von

Dirk Baranek

Freier Mitarbeiter Internet der SPD Baden-Württemberg

5 Gedanken zu „Video: Überlassen Sie Europa nicht den Anderen!“

  1. Auf den ersten Blick nicht schlecht, auf den zweiten leider dann doch. Denn: es fehlt eine INHALTLICHE Aussage. Einfach nur „SPD ist doof“ ist zu wenig.

  2. Wohingegen die SPD ja einen konsequent inhaltsbetonten Wahlkampf führt. Ich dachte ja bislang ihr ‚wir sind besser‘ ist ‚inhaltlich‘ nicht zu toppen, bin jetzt aber über ‚Stuttgart – Stadt am Fluss‘ gestolpert. Chapeau! Damit sind sie absolut auf Augenhöhe mit den Satire-Profis von diePartei welche sich mit ‚Bildung fängt mit B an‘ oder ‚Hamburg – Stadt im Norden‘ über die etablierten Parteien lustig machten. Tja … ich denke einfach nur ‚SPD ist besser‘ ist zu wenig.

  3. Armer Eisprinz ! Da ist wohl ein Auge noch zugefroren; sonst wäre der Blick auch auf z.B. die Plakate „Wir holen unser Wasser zurück“ gefallen, ein zentrales SPD Thema, zu dem auch jede Menge gut besuchte Veranstaltungen den Wahlkampf begleiten. Merke: Schlagworte und Inhalte schließen sich nicht aus, sondern ergänzen sich !

  4. Liebe Genossinnen und Genossen von der SPD,

    das schockierend schwache Abschneiden der SPD bei der Europawahl ist ein erneutes Menetekel für den weiteren Weg dieser Partei. Wer wie diese einstige Arbeiterpartei SPD einen „Genossen der Bosse“, einen neoliberalen „Seeheimer Kreis“, eine schändlich ungerechte „Agenda 2010“ und stetige Wählertäuschungen wie Mühlsteine um den Hals hat, der braucht sich nicht zu wundern, wenn immer mehr Wähler sich von dieser SPD abwenden.

    Hinzu kommt noch, dass sich die SPD selber auch jeglicher Perspektive beraubt, indem die Partei-Basis es weiterhin zulässt, dass die alten arbeitnehmerfeindlichen Bruchpiloten samt ihren Seilschaften weiterhin das Handeln der Partei bestimmen dürfen. Links blinken, dann bei Gesetzgebungen aber immer zusammen mit dem neoliberalen Großkapital rechts abbiegen, dafür wird die SPD noch einen hohen Blutzoll zahlen müssen.

    Die SPD-Basis hat auch immer noch nicht begriffen, dass alle jene Lobbekundungen wie „Schröder war prima“, „Agenda 2010 ist richtig“ und „Hartz IV ist richtig“ alles nur eine psychologisch raffinierte und verlogene „Rückendeckung“ ihrer neoliberalen Gegenspieler ist, um die SPD in ihrem „weiter so“ zu bestärken und damit immer mehr zu marginalisieren. Wirklich sehr raffiniert.

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