Garantierente für Alle zur Verhinderung von Altersarmut

Durch die brüchigen Erwerbsbiografien (längere Zeiten der Erwerbslosigkeit) droht in den nächsten 20 Jahren neue Altersarmut. Die solidarischste Antwort wäre eine von allen nach ihrer Leistungsfähigkeit gemeinsam finanzierte Garantierente für Alle!

 
 
 

3 Kommentare zu “Garantierente für Alle zur Verhinderung von Altersarmut”

  1. Markus Ritter
    5. Juni 2009 um 08:05

    Das gibt es schon, nennt sich Grundsicherung und ist im SGB XII nachzulesen. Was möchten Sie denn daran ändern?

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Martin Rosemann
    1. Juli 2009 um 18:03

    Die Grundsicherung im Alter ist ein wichtiger Schritt. Das gebe ich gerne zu. Allerdings muss man immer noch auf´s Sozialamt und die Hosen runterlassen. Nimmt die Altersarmut zu, müssen das immer mehr. Würde im Alter sieht anders aus. Deshalb bin ich dafür, dass es eine Sockelrente für alle gibt (solidarisch von allen über Steuern finanziert). Darauf kommen die Beitragsansprüche, die Betriebsrenten und die privaten Renten. Natürlich nimmt die Bedeutung der beitragsfinanzierten Rente dann ab. Aber das System bedeutet mehr Solidarität zwischen oben und unten. Vorbilder sind Schweden, die Niederlande oder die Schweiz.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. Markus Ritter
    2. Juli 2009 um 15:26

    Dass Würde im Alter anders aussieht, gebe ich gerne zu. Aber warum sollte sich das mit Eintritt ins Rentenalter plötzlich ändern? Die Würde eines 57-jährigen, der 36 Jahre gearbeitet hat und von der Insolvenz seines Arbeitgebers getroffen wird sieht vermutlich auch anders aus, als die Beantragung von ALGII (nachdem er 12 Monat in ALG I vergeblich versucht hat, eine neue Stelle zu finden).

    Ich halte einen Sockel für falsch. Bei 22 Millionen Rentnern und Pensionären wären wir schnell im dreistelligen Milliardenbereich pro Jahr, der gießkannenmäßig verteilt wird.

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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