Wo bleibt hier die Transparenz???

Nach einigen Recherchen zum Thema GEMA und Transperenz, bin ich auf einige Dinge gestoßen, die mich ärgern. Wie kann es sein, dass bei der GEMA eine 3-Klassen Gesellschaft besteht, bei denen nur 5% der Mitglieder, also der „erlesene Kreis“ ein Mitbestimmungsrecht haben. Auch die Transparenz im Hinblick auf Tarife und Tarifaufstellung lässt etwas zu wünschen übrig. Da stellt sich mir die Frage: Wie wird die staatl. Kontrolle in Form des Deutschen Patent- und Markenamts und des Bundeskartellamtes gemacht oder werden die nur nicht ernst genommen??? Bei der Tatsache, dass Kleinveranstalter prozentuell wesentlich mehr Urheberrechtsabgaben zahlen als die Großveranstalter, stellen sich bei mir alle sozialdemokratischen Nackenhaare. Wo bleibt da die Gerechtigkeit? Hier gibt es offensichtlich enormen Handlungsbedarf. Die bereits Zugesagte in sechs Jahren gestaffelte Tariferhöhung für Großveranstalter ist auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Meiner Meinung nach leisten Insbesondere Kleinspielstätten eine überaus wertvolle Kultur- und Nachwuchsarbeit, gerade auch im ländlichen Raum, wo Großveranstaltungen oftmals unrentabel sind. Diese sollten wesentlich mehr gefördert werden.

 
 
 

2 Kommentare zu “Wo bleibt hier die Transparenz???”

  1. Erich Fehr
    22. Juli 2009 um 13:59

    Interessant ist zu diesem Thema auch der folgende Artikel: http://www.heise.de/tp/r4/artikel/30/30586/1.html

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Torge Jeß
    29. Juli 2009 um 21:01

    Hallo.
    Leider gehört http://www.blog-spd.de nicht der Bundespartei und ihr verweilt bei google-Suche an Nummer eins, der Suche “+spd +blog”.
    Da meine Frage anderer Natur ist, aber dieses Thema den fußballerischen Elfmeter darlegt, hoffe ich, dass ein bischen Ironie und Spass erlaubt sei.

    Es geht um Ulla.
    Als Unternehmer empfand ich es immer sehr faszinierend, dass Ulla senkende Beiträge versprach, die Belastung aber immer größer wurde.
    Gut, geschluckt, denn Ulla ist ja spitze. Vor allem, weil es leider nie eine Alternative gab (Seitentritt an Naales).

    Nur wie soll man als Unternehmer Einbußen im sozial-Versicherungssegment schön reden, wenn z.B. im TV-Kanal Phoenix das Gegenteil offensichtlich wird und gelebt.

    Die Vertauschung von Einnahmequellen schmerzt mich. Wir senken hier, erhöhen da, oder erfinden, wie mit der Insolvenzpauschale, eine ganz neue Abgabe.

    Ich weiß nicht, ob es euch tangiert, aber wir kämpfen um unser Überleben.

    Und dann, um auf das Thema zurückzukommen, verfeuert eine Ministerin Kohle, wo es nötig gewesen wäre.
    Klar, Dienstwagen und der Fahrer war ja gleichzeitig Bote für wichtige Dokumente…

    Merkt ihr nicht, wie obszön das ist?

    Ich für meinen Teil würde gerne SPD wählen, aber wie kann eine Arbeiterpartei für ihr Klientel einstehen, wenn sie selber völlig unsensibel ist

    Ich glaube, ich gehe gar nicht zur Wahl…
    Denn die Alternativen FDP und SED sind mir zu kabaretesk.

    Grütze aus der Mütze
    Torge

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

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