In der Krise handeln

Herzlich willkommen bei der Konferenz der SPD Baden-Württemberg in Göppingen. Wir – Christian Soeder und Oliver Sigrist – werden die nächsten Stunden live von der Veranstaltung mit Bundesminister Olaf Scholz aus Göppingen bloggen.

Der Saal füllt sich

Über 100 Teilnehmer haben sich zu der Konferenz angemeldet und dem Besucherstrom nach zu urteilen werden es weit mehr werden, die der Diskussion mit Jörg Hoffmann, Olaf Scholz, Lothar Binding, Katja Mast und Klaus Schmiedel beiwohnen wollen. Wir freuen uns auf eine Interessante Veranstaltung.

Ute Vogt eröffnet die Konferenz

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben Angst um ihre Jobs, Unternehmen sorgen sich um ihre Betriebe. Das bewegt die Menschen, deshalb haben wir zu der heutigen Veranstaltung geladen.

Ute Vogt in Göppingen

Bürgermeister Jürgen Lämmle begrüßt die Besucher

„Es freut uns Sie heute in Göppingen zu begrüßen und es freut uns, dass sie sich hier in Göppingen dem Thema ‚Handeln in der Krise‘ angenommen haben. “

Jörg Hofmann: „Perspektiven für Beschäftigung bieten“

Seit vorgestern liegen neuen Arbeitsmarktzahlen vor. In Baden-Württemberg ein Anstieg von 5 % Arbeitslosen gibt zu bedenken. “ Der Arbeitsmarkt ist – angesichts der derzeitigen Situation – relativ stabil, es ist zu fragen, welche Perspektive uns bevorsteht.“

Trotz der positiven Meldungen, die wir im Moment hören, bleibe die Krise die schwerste in der Geschichte der Bundesrepublik. Es brauche Perspektiven der Beschäftigung und es sei gut, dass sich die Politik dieses Themas annimmt, so wie mit dem Deutschlandplan von Frank-Walter Steinmeier. Nach wie vor sind Vollbeschäftigung und ein Recht auf Arbeit wichtige Ziele, in derem Sinne von der Politik Antworten gefordert sind.

„Wir kämpfen um jeden Arbeits und Ausbildungsplatz und auch um den Erhalt der industriellen Struktur. Sind die industriellen Strukturen in ihrem Bestand gefährdet, so ist Deutschland als Produktionsstandort insgesamt gefährdet.“

„Jahrzehnte lang wurde uns gesagt, der Markt kann alles regeln. Wenn der Markt so furchtbar schlau ist, warum konnte er die Überkapazitäten nicht rechtzeitig beseitigen?“

„Wir müssen sicherstellen, dass junge Leute in Arbeit kommen.“

„Werden die Lasten der Krise gerecht verteilt oder wird die Krise missbraucht, die Reichen weiter zu fördern und die Krise zu Lasten der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu beseitigen.“

Der Deutschland-Plan von Walter Steinmeier biete gute Voraussetzungen für eine Überwindung der derzeitigen Probleme am Arbeitsmarkt.

„Die schlechteste Option für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wäre Schwarz-Gelb. Die Landtagswahlen haben gezeigt: Wo die Wahlbeteiligung hoch ist hat Schwarz-Gelb keine Chance. Wir empfehlen keine Partei, wir empfehlen unseren Mitgliedern aber wählen zu gehen.“

Jörg Hofmann wird  mit kräftigem Beifall vom Podium verabschiedet.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg