Kinderarmut wirksam bekämpfen

Der erste OECD-Kinderbericht kommt zu dem Ergebnis, dass es wichtiger ist, Kinder stärker durch die Verbesserung von Betreuung und Bildung anstatt durch Geldtransfers zu fördern. Nach der Studie der OECD-Abteilung für Sozialpolitik führt ein hoher Anteil direkter Zahlungen an die Eltern wie in Deutschland nicht dazu, die Armutsrate bei Kindern zu verringern. Die bei der Armutsbekämpfung erfolgreichen Länder wie Dänemark oder Schweden geben demgegenüber mehr Geld für Bildung und Betreuung aus. Sozialdemokratische Politik kann sich also bestätigt fühlen.

 
 
 

Ein Kommentar zu “Kinderarmut wirksam bekämpfen”

  1. Michael
    7. September 2009 um 20:23

    Geld kann man nicht verschenken – auch nicht der Staat.

    Gäbe es dieses Problem nicht wäre ich für 15€ Mindestlohn und Freibier für alle!

    Aber einmal ernsthaft. Wie sehr darf man die Zukunft der Menschen auf das Spiel setzen um den Sozialstaat mit Schulden zu finanzieren? Eine Frage die ich mir nicht zu traue zu beantworten, weil sie sehr komplex ist..

    Gut oder schlecht: Daumen hoch 0 Daumen runter 0

Kommentar abgeben: