Grüne Volkspartei?

Silke Krebs, die neue Landesvorsitzende der Grünen in Baden-Württemberg, möchte die Grünen zur Volkspartei ausbauen. Ich wage allerdings zu behaupten, dass die Mehrheit des Volkes mit moralinsauren Anträgen nicht viel anfangen kann:

Die Landesdelegiertenversammlung von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg möchte daher ein Zeichen setzen. Um auf die genannten Problematiken einzugehen, sollen auf zukünftigen LDKen und Landesausschüssen, wenn organisatorisch möglich, alle Gerichte vegetarisch und mindestens eines vegan sein.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg

3 Gedanken zu „Grüne Volkspartei?“

  1. es ist gut zu sehen, dass der SPD immer noch nichts besseres einfällt als sich vermeintlich an den Grünen abzuarbeiten, sei es bei diesem Thema oder beim Thema Studiengebühren. Aber liebe SozialdemokratInnen gebt Euch keine Mühe, wir kommen nicht mehr zurück zu Mamma SPD. Und wenn ihr Zeit habt über wichtigere Dinge aufzuregen, als über das Essen bei grünen Parteitagen, dann könnt ihr ja mal anfangen Euch mit Stuttgart 21 zu beschäftigen.

    Aber ernsthaft. Als jemand der bei diesem grünen Parteitag war. Ich halte den Antrag auch nicht für richtig, aber was die grünen auf ihren Parteitagen essen, ist erstmal in aller erster Linie ihr eigenes Problem.
    Wirklich sinnvoll, so glaube ich, wäre ein Konzept zu erstellen, wie ein Parteitag möglichst umweltfreundlich umgesetzt werden kann, wenn es dann mal heißt auf Fleisch zu verzichten warum nicht.

    Insgesamt kann man den Leuten ruhig erzählen, dass Fleisch Essen was CO2-Emissionen angeht, eine relativ große Sünde ist, das aber z.B. regionales Biofleisch viel besser ist, als Aldifleisch muss auch gesagt werden. Wichtig wäre mir an der Sache, dass endlich einmal darüber diskutiert wird, was uns gute Ernährung wert ist. Denn das Fleisch aus dem Discounter weder für Tier noch für den Mensch gut ist, dafür mache ich mcih dann auch mal gerne unbeliebt.

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