Dreiste Lüge Merkels vor der NRW-Wahl
Es ist schon erstaunlich, wie dreist man sein kann. Man stelle sich vor, man heißt Angela Merkel und weiß, dass die NRW-Wahl ausschlaggebend für eigene parteiinterne Stabilität ist. Da ist so eine Situation wie die momentane mit Griechenland schon sehr ungünstig. Was macht man also? – Richtig, man erzählt den WählerInnen einfach, die Hilfen würden noch überdacht werden und träfen den armen SteuerzahlerInnen gar nicht so stark. Alles gar kein Problem. Blöd nur, wenn dann kurz vorher doch noch die Wahrheit mit 135 Milliarden Euro benötigten Krediten raus kommt. Aber immerhin, auf Deutschland kommen ja gerade mal schlappe 8,4 Milliarden Euro jährlich zu. Ja klar. Wer rechnen kann und den Wirtschaftsweisen eventuell noch glauben sollte, wird feststellen, dass doch eher von etwa 20 Milliarden die Rede sein dürfte. Aber macht nichts, hat sich ja jeder schon mal verrechnet. Das einfachste wird also sein, wir warten erstmal ab, was so passiert. Das nennt sich heute im Übrigen Krisenmanagement. Chapeau, Frau Merkel!
Kathrin Röwer


