Nils Schmid: „Glaubensfragen gehören in Gotteshäuser“

Nils Schmid: Glaubensfragen gehören in Gotteshäuser. Aber ich bin überzeugt, dass wir mit den Grünen gemeinsam Baden-Württemberg gut regieren werden. Das Gleichnis vom Koch und Kellner ist ohnehin obsolet – schließlich wollten wir nicht die Landtagskantine übernehmen, sondern die Landesregierung. Und wir haben es geschafft. Ein wichtiger Grund dafür ist die Glaubwürdigkeit, die sich die Grünen in der Atomfrage erworben haben. Hier haben sie Pionierarbeit geleistet und sind belohnt worden. Die Menschen haben den Wechsel herbeigesehnt, jetzt müssen wir ihn in konkreter Politik verwirklichen. Wir werden unsere Schwerpunkte setzen. Dafür muss man nicht beten, darauf kann man sich verlassen.

Der „Streit der Woche“ in der „sonntaz“ steht unter der Frage: „Darf man an die Grünen glauben?“ Nils Schmid, Landesvorsitzender der SPD, findet nach meinem Dafürhalten die richtige Antwort:

Glaubensfragen gehören in Gotteshäuser. Aber ich bin überzeugt, dass wir mit den Grünen gemeinsam Baden-Württemberg gut regieren werden. Das Gleichnis vom Koch und Kellner ist ohnehin obsolet – schließlich wollten wir nicht die Landtagskantine übernehmen, sondern die Landesregierung. Und wir haben es geschafft. Ein wichtiger Grund dafür ist die Glaubwürdigkeit, die sich die Grünen in der Atomfrage erworben haben. Hier haben sie Pionierarbeit geleistet und sind belohnt worden. Die Menschen haben den Wechsel herbeigesehnt, jetzt müssen wir ihn in konkreter Politik verwirklichen. Wir werden unsere Schwerpunkte setzen. Dafür muss man nicht beten, darauf kann man sich verlassen.

PS: Im Übrigen ist die komplette Wochendausgabe der „taz“ lesenswert. Kaufen! Und: lesen!

PPS: Noch ein rascher Hinweis auf den „taz“-Medienkongress am 8./9. April:

Unter dem Titel „Die Revolution haben wir uns anders vorgestellt“ gibt es am 8.4. und 9.4.2011 Diskussionen, Interventionen, Einwürfe, Podien, Workshops und Lectures.
Mit dabei sind: Sabine Adler (Leiterin Hauptstadtbüro Deutschlandradio), Patrick Bahners (Leiter FAZ-Feuilleton), Zena Barakat (Videoredakteur New York Times), Lina ben Mhenni (tunesische Bloggerin), Géraldine Delacroix (Community-Chefin Mediapart.fr), Daniel Domscheit-Berg (Openleaks Berlin), Agnes Heller (Philosophin), Lorenz Matzat (Datenjournalist), Evgeny Morozov (Wissenschaftler, Blogger und Autor), Cem Özdemir (Bundesvorsitzender Bündnis 90/Die Grünen), Michael Paustian (stv. Chefredakteur der Bild), Isabel Schayani (WDR-Redakteurin), Christoph Schwennicke (stv. Leiter des „Spiegel“-Hauptstadtbüros), Mona Seif (ägyptische Aktivistin), Joseph Vogl (Prof. für Literaturwissenschaft/HU Berlin), Klaus Walter (Radio-DJ) und viele andere.

Ich bin dort. Man sieht sich.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg