Kultur pur: Die Ritter der Kokosnuss

Ich weiß ehrlich gesagt nicht warum man auf einmal bei „ARTE“ Klassiker wie „Die Ritter der Kokosnuss“ online schauen und auch auf der eigenen Website einbinden kann – aber ich finde es super. Deshalb präsentiere ich jetzt, live, hier, in Farbe: „Die Ritter der Kokosnuss“. Viel Spaß!

Anno Domini 932. Nebel weht über das schottische Hochland. Hinter einem Hügel tauchen zwei seltsame Gestalten auf, König Arthur und sein Knappe Patsy. Arthur sammelt Ritter für seine Tafelrunde. Ohne Pferde – sie streiken gerade – ist das äußerst mühsam. Patsy stolpert schwer bepackt hinterher und erzeugt mit zwei halben Kokosnussschalen Pferdegetrappel. Obwohl es den Untertanen zunächst am notwendigen Untertanengeist mangelt, trommelt Arthur schließlich eine mehr oder weniger wackere Truppe zusammen.
Auf der Jagd nach dem Heiligen Gral trennen sich die Wege der Ritter zeitweise, so dass jeder Recke ein eigenes haarsträubend-komisches Abenteuer erleben darf. Sir Bedevere und King Arthur müssen die Ritter, die Ni sagen, überlisten. Sir Lancelot kämpft sich durch eine Hochzeitsgesellschaft. Sir Robin plagt sich mit seinem Minnesänger und einem dreiköpfigen Riesen herum. Und Sir Galahad findet sich bei seiner Suche nach dem Heiligen Gral plötzlich in einer Burg voller unbefriedigter Frauen wieder …
Das finstere Mittelalter ist in diesem aberwitzigen Ritterdrama wirklich stockfinster. Alles wird durch den Kakao gezogen, selbst Gottvater wird einbezogen: In einer Trickfilmeinlage erscheint er dem König und seinen Mannen über einem Dornbusch und weist ihnen den rechten Weg. Zu guter Letzt wird Arthur noch von englischen Polizisten verhaftet.

(Grossbritannien, 1974, 85mn)

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