Parteireform: Basis-Rückmeldung (1)

Da die Debatte zur Parteireform möglichst breit geführt werden soll, werden auch Beiträge, die per E-Mail und per Papier gesammelt werden, in die Überlegungen einbezogen; wir wollen einige hier veröffentlichen, ohne dabei die Beiträge positiv oder negativ zu gewichten. Den Anfang macht ein Beitrag von Wolfgang Völzke:

Wir sind ein Kreis von elf SPD-Mitgliedern aus verschiedenen Orten (7 alte: 70-82 / 4 jüngere: 50-65; zusammengefunden durch gemeinsame DDR-Erfahrungen), die politische Fragen diskutieren, so auch die Parteireform. Wir scheren manchmal ein bißchen aus dem aus, was sich Trend nennt oder von der Parteispitze vorgegeben wird. Bei der Parteireform geht es uns um folgendes: Da wird geredet von einem Wahlrecht (Mitbestimmungsrecht) für Funktionen etc. auch von Nicht-Mitgliedern der SPD. Wer kommt bloß auf solchen Einfall? Das wäre eine glatte Diskreditierung meiner/unserer Mitgliedschaft! Drei von uns würden deshalb die SPD verlassen (leider!) – und wären auf die Gesamtzahl gesehen, sicher nicht die einzigen. Es gilt, die Rechte der Mitglieder ernst zu nehmen und nicht durch populistische Aktionen herabzusetzen. So vergrault man alte, gewinnt nicht neue Mitglieder. Fragen: Worauf stützt sich die Meinung, daß das von Vorteil für uns (die Partei) wäre? Gibt es da Erhebungen, Befragungen? Entsprechende Vielzahl von Leserbriefen etc.? Warum ist man sich sicher, daß uns das mehr Anteilnahme als Mitglieder-Verlust bringen würde? Warum denn überhaupt noch Mitglied sein/werden? Wir denken, erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann man einen solchen Schritt (Schnitt!) machen

Du willst ebenfalls einen Gastbeitrag veröffentlichen? Kein Problem: einfach eine E-Mail mit dem Betreff „Basis-Rückmeldung“ an christian.soeder@spd-rn.de schicken.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg