FES-Seminar: Zukunft der Volksparteien

26.-28. August 2011
Akademie Frankenwarte
Leutfresserweg 81-83
97082 Würzburg

Einladung (PDF)

Demokratie lebt von der Identifikation der Bevölkerungen mit den Werten, Institutionen und Verfahren des demokratischen Systems. Sie kann nur dann bestehen, wenn sich viele am politischen Leben beteiligen, sich dabei aber auch hinreichend gehört und repräsentiert fühlen, und wenn sie erfahren, dass die wesentlichen gesellschaftlichen Probleme fair und gerecht gelöst werden.

Doch die deutsche Demokratie zeigt vielfältige ‚Ermüdungserscheinungen’, wie die sinkende Wahlbeteiligung, die nachlassende Bereitschaft zu klassischem politischen Engagement, den Mitgliederschwund der Volksparteien und einen Vertrauensverlust in die Problemlösungskompetenzen der Politik allgemein.

Welche Zukunft haben die Volksparteien angesichts ihrer abnehmenden Bindewirkung, der Auflösung traditioneller Milieus und ihrer schwindenden Artikulationsfunktion heute noch? Wie kann erreicht werden, dass sich gesellschaftliche Partizipation und Willensbildung auch thematisch stärker in der Parteipolitik widerspiegeln? Haben Volksparteien nur noch Chancen, wenn sie sich stärker öffnen und – wie in verschiedenen anderen Ländern – auch Nichtmitglieder mitentscheiden lassen? Welche Strukturen und Prozesse begünstigen eine Öffnung der Volksparteien zur Gesellschaft hin?

Anmeldung:

Der Teilnehmerbeitrag von 80 Euro (für Schüler / Studenten / Arbeitslose ermäßigt 60 Euro) ist vor Ort in bar zu bezahlen. Im Teilnehmerbeitrag sind enthalten: Programmkosten, Unterbringung im Einzelzimmer und Verpflegung.

Fritz-Erler-Forum Baden-Württemberg
Landesbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung
Beate Wojzich
Werastr. 24, 70182 Stuttgart
Tel. 0711 / 248 394-43
Fax: 0711 / 248 394-50
E-Mail: beate.wojzich@fes.de
Einladung (PDF)

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