Rund um „150 Jahre Sozialdemokratie“

Nächstes Jahr feiert die SPD ihren 150. Geburtstag – dazu gibt es einige Veranstaltungen und Aktivitäten. Die Friedrich-Ebert-Stiftung hat zwei Websiten online geschaltet. Einmal das Portal zur Geschichte der Sozialdemokratie, außerdem ein Portal Erinnerungsorte der Sozialdemokratie. Beide Websiten sind unbedingt sehenswert, besonders die Ortsvereinsdatenbank und die „Zeitreise“ gefallen mir ganz ausgezeichnet. Die große FES-Ausstellung zu 150 Jahren SPD ist aktuell im Deutschen Bundestag zu sehen – wer also gerade zufällig in Berlin ist, sollte sich das nicht entgehen lassen:

In Baden-Württemberg wird diese Wanderausstellung in Heidelberg und in Stuttgart zu sehen sein.

Veröffentlicht von

Christian Soeder

Freier Mitarbeiter Internet SPD Baden-Württemberg

3 Gedanken zu „Rund um „150 Jahre Sozialdemokratie““

  1. Die SPD sollte eher aufpassen, daß Sie nicht Geschichte wird.
    Spätestens nach dem Afutritt von Steinbrück bei G. Jauch ist für mich klar, sowas kann ich nicht mehr wählen. Das ist keine SPD-Politik, sondern knallhartes Ausnehmen der Mittelschicht. An ganz unten denken alle, ganz oben hat eine starke Lobby, aber wir Deppen in der ( noch ) Mittelschicht, sind und bleiben die Dummen, bei der SPD noch mehr als bei der Regierung.

    Warum?

    1.) Harz4 wird sofort an die Inflation angeglichen, unsere Freibeträge nie. 15 Jahre Reallohnverzicht haben die BRD heute besser gestellt, als den Rest der EU. Noch nie hatte eine Regierung soviel Steuereinnahmen wie heute, noch nie bekam sie Geld für Null Prozent. Aber das haben wir verdeint, die die arbeiten, nicht die Harzler und nicht die Politik. DAfür werden wir strikt weiter ausgenommen.

    2.) Die Inflation macht Freibeträge wertlos wenn Sei nicht angepasst werden. Ich meine EST und z.B. den Gewerbesteuerfreibetrag, der unter dem leigt was eine Harz4-Familie mit 3 Köopfen bekommt, das ist eine Schande und Frechheit ersten Grades. Wer blockiert den Abbau der kalten Progression? DIE SPD.

    3.) Steinbrück will Leute ganz klar 50 Jahre arbeiten lassen und geht damit eishklat über wählbare Vorschläge der Basis hinweg. SPD ja, aber nicht mit Steinbrück, niemals bekommt der eine Stimme von mir.

    4.) Steinbrück will Altersarmut mit Mindestlohn bekämpfen? Ein Durchschnittslohn führt ja schon dazu, daß man im Alter Harz4 braucht. Also wo soll der Mindestlohn liegen? Bei 20,00 je Stunde? Das ist nicht machbar, aber alles darunter ist dann eine klare Lüge, wenn man sagt, daß das Altersarmut bekämpfen würde. Wüsste man nicht, daß er mal Finazaxperte war, würde man denken er ist dumm, aber der ist einfach nur verlogen.

    Werft ihn raus und macht die Politik der Basis, sonst seid Ihr Geschichte. Die CDU ist aktuell sozialer als Steinbrück und die anderen Wähler der CDU werdet Ihr wohl kaum bekommen.

    Mal nachdenken? 17% für die FDP waren 10 zuviel. Diese 10% sind die noch arbeitende Mittelschicht, der es reicht und auch die 10% brucht Ihr, wenn es überhaupt eine Regierung geben sollte.

    Aber mal ehrlich. Steinbrück weiss doch ganz genau, daß es nur eine große Koa geben kann. Frage ist ja nur noch, ob er oder Angie König wird. Außer, es ändert sich gewaltig etwas in der SPD-Politik.

    Mir fehlt das Gegengewicht für die Arbeiter und Angestellten, das die SPD früher repräsentierte.

    Gruß – einer der mit 60 bereits 45 Arbeitsjahre hat, als kleiner Selbstständiger ausgenommen wird, wie die Weihnachtsganz und zusätzlich mit untragbarer Bürokratie belastet wird. Einer, der keine Lust mehr hat weiter zu machen und gnaz sicher nicht bis 65. Dann mache ich meine Firma mit 60 eben zu und verschinde mit dem bischen Kapital in ein Land, wo man davon noch leben kann. Geld aus Deutschland weg und der Laden auch, der ansonsten zwei Arbeitsplätze für einen Nachfolger bringen würde.

    Egal, die SPD ist jedenfalls nicht mehr das was draufsteht und die kann man nicht wählen, wenn man zur arbeitenden Bevölkerung gehört. Sorry, aber das sind Fakten.

    Gebt endlich den Widerstand gegen den Abbau der kalten Progression auf und macht das was Ihr von Griechenland verlangt – sparen, statt ständig nur zu überlegen, wie man uns noch mehr als 60% aus der Tasche ziehen kann.

  2. Interessant, dass Baden-Württemberg auf der Map mit den Erinnerungsorten der Sozialdemokratie so gar nicht vertreten ist.

Kommentare sind geschlossen.