Schluss mit "Angie"!

Die „Rolling Stones“, die derzeit wieder auf Tour sind (die wievielte allerletzte ist es diesmal eigentlich?), haben sich in den deutschen Wahlkampf eingemischt. Wie die Netzeitung berichtet, ist die Band verschnupft darüber, dass die CDU bei Merkel-Auftritten ihren Song „Angie“ spielt. Gefragt habe niemand, und wenn jemand gefragt hätte, dann wäre die Antwort ablehnend gewesen.
Aber vielleicht ist es auch interessant, sich nochmal den Text des Liedes ins Gedächtnis zu rufen:

«Angie, Angie, ist es nicht Zeit, dass wir goodbye sagen?», heißt es da. «Alle Träume, die wir so fest gehalten haben, scheinen sich alle in Rauch aufgelöst zu haben», und «Ohne Liebe in unseren Seelen und ohne Geld in unseren Mänteln – du kannst nicht sagen, dass wir zufrieden sind.»

Stoiber rapt den Osten runter

Der Radiosender „Antenne Bayern“ hat auf die verbalen Entgleisungen des Bayernhäuptlings reagiert und passend zum folkoristischen Unterton in den Äußerungen einen bayrisch angehauchten „Stoiber-Rap“ produziert: Dazu wurde der O-Ton des Schützenkönigs mit zünftiger Blasmusik hinterlegt. Zu Gemüte führen kann man sich das Werk auf den Seiten des Senders.

Ökostrom und Beitritt zur Greenpeace energy eG

Nach einem Hinweis einer Wählerin aus meinem Wahlkreis habe ich vor einigen Tagen den Stromanbieter gewechselt: von der wenig kundenfreundlichen und sehr atomlastigen EnBW zu Greenpeace energy. Heute dann habe ich einen Anteil bei der Greenpeace energy eG gezeichnet, eine Genossenschaft, in der sich Verbraucher, Unternehmen und Initiativen zusammenschließen, um eine verantwortungsbewusste und umweltgerechte Stromversorgung selbst in die Hand zu nehmen. Hier sind Ökonomie und Ökologie zwei Seiten einer Medaille. Eine tolle Initiative, wie ich finde. Weitere Informationen gibt es unter www.greenpeace-energy.de. Übrigens: am Montag, den 15.8. findet eine Veranstaltung zu diesem Thema statt, mit Hermann Scheer, dem Solarpapst und alternativen Nobelpreisträger. Näheres gibt es unter: http://www.koerner-martin.de/download/text/scheer.pdf

20.000 Euro und Wodka-Geschenke

Diese Woche ging es endlich los: Aus der Druckerei wurden unsere ersten Wahlplakate angeliefert. Die Plakatierung ist entgegen aller Gerüchte eine preiswerte und wirksame Werbung, die vor allem der Mobilisierung der eigenen Klientel gilt. Dabei gebe ich für alle Plakate nicht einmal so viel aus, wie ein einziges Farbinserat eines CDU-Bewerbers in…

Hier geht es zum ganzen Artikel | Quelle: Jörg Tauss

Video-Blog der SPD: die "Rote Box"

Die SPD wird ab 8. August mit einem „interaktiven Dialoginstrument“ durch Deutschland touren. Die „Rote Box“ ist eine mobile Wahlkabine, in der Videobotschaften der Wähler aufgenommen werden, die anschließend im Video-Blog unter www.die-rote-box.de veröffentlicht werden. Die SPD will damit den öffentlichen Raum mit dem Internet verknüpfen.

Hier geht es zum ganzen Artikel posted by hochhuth | Quelle: wahlblog05.de

Wo Tauss drauf steht, ist auch Tauss drin

Alle, die mich kennen, wissen eigentlich sehr genau, dass dort, wo Tauss drauf steht, auch Tauss drin ist! Nun haben wir aber Wahlkampfzeiten und man muss sich schon rechtfertigen, wenn ein CDU-Wahlkampfstratege der Presse erklärt, dass er nicht glaube, dass die derzeit sehr aufmerksam verfolgten Weblogs von Politikern von ihnen selbst…

Hier geht es zum ganzen Artikel | Quelle: Jörg Tauss

Tour de Ländle, Telefonüberwachung und ein Merci

Nach der „Tour de France“, die in diesem Jahr auch durch Karlsruhe führte, fand jetzt ein weiterer bedeutender Event des Radsports statt: Die „Tour de Ländle“. Ein Spektakel mit mehreren tausend Radfahrern und im Unterschied zur großen „Tour de France“ der Armstrong’s, Ullrich’s & Co: Ich war bei der „Tour de Ländle“ dabei. Natürlich…

Hier geht es zum ganzen Artikel | Quelle: Jörg Tauss

Studienplatz: Ministerpräsidenten a.D. werden bevorzugt behandelt

Erwin Teufel, der ehemalige Ministerpräsident von Baden-Württemberg, darf studieren. Er ist 65 Jahre und hat kein Abitur. Ich finde das bemerkenswert.

Der Spiegel:

Erwin Teufel, ehemals Ministerpräsident von Baden-Württemberg, will Philosophie studieren, hat aber kein Abitur. Macht nichts, meint man an der Münchner Jesuiten-Hochschule und freut sich auf den prominenten Neuzugang.

Wenn ichs mir recht überlege: Ich finde das gar nicht schlecht.

  1. Es ist ein Trend, dass immer mehr ältere Menschen nach dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben ein Studium anfangen (Stichwort: lebenslanges Lernen).
  2. Ich finde es auch nicht schlecht, dass es in Deutschland möglich ist, ohne Abi studieren zu können (denn: Abitur ist kein Ausweis besonderer Intelligenz).

Aber machen wir uns nichts vor: Es ist in Deutschland die absolute Ausnahme, dass man ohne Abitur (allgemeine Hochschulreife) ein Studium anfangen kann. Daran hat auch die angeblich so erfolgreiche Bildungspolitik unter einem Ministerpräsidenten Erwin Teufel nichts geändert.

Ich werde also den Verdacht nicht los, dass Erwin Teufel hier auf Grund seiner Prominenz eine Vorzugsbehandlung erfährt. Bei einem wie ihm lässt man eher mal fünfe gerade sein.

Denn diese Chance, mit 65 Jahren und ohne Abitur noch studieren zu können, bekommt nicht jeder, der sie gerne hätte. Aber da offenbar Ausnahmen für Ministerpräsidenten a.D. drin sind, würde ich sagen: Das riecht nach Willkür.

Man sollte daher überlegen, ob man die jetzige Ausnahmeregelung abschafft und daraus eine Regelbestimmung macht. Ich könnte mir z.B. vorstellen, dass auch eine abgeschlossene Lehre zur Voraussetzung für eine Hochschulzulassung gemacht werden könnte.

Denn: Es kann ja nicht sein, dass jemand ohne Abi erst Ministerpräsident werden muss, damit er zu einem Studium kommt. Das hat mit Rechtsstaat wenig zu tun und hat m.E. ein „Geschmäckle.“
Hinweis: Dieser Beitrag wurde von Torsten Hofer | Weblog übernommen.