Anleitung: Facebook-Like-Box erstellen

Sofern Du eine Facebook-Seite betreibst, willst Du vielleicht auch auf Deiner Website auf diese verweisen. Das geht – ganz einfach sogar.

  1. Zuerst musst Du Dich bei Facebook ausloggen. (Etwas paradox – aber dann ist es einfacher.)
  2. Gehe danach zu dieser Seite: https://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like-box/
  3. Dann gib unter „Facebook Page URL“ den Pfad zu Deiner Facebook-Seite ein – für die Seite der SPD Baden-Württemberg wäre dies: http://facebook.com/spdbw
  4. Jetzt die Einstellungen nach Belieben verändern – die richtige Breite für das aktuelle Layout ist 310 Pixel.
  5. Dann auf „Get Code“ klicken.
  6. IFRAME auswählen.
  7. Den kompletten Code kopieren und als rechten Block im WebsoziCMS einfügen.

Für die SPD Baden-Württemberg sieht der Code bspw. so aus:

<iframe src="//www.facebook.com/plugins/likebox.php?href=http%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fspdbw&amp;width=310&amp;height=558&amp;show_faces=true&amp;colorscheme=light&amp;stream=true&amp;border_color=%23ddd&amp;header=false" scrolling="no" frameborder="0" style="border:none; overflow:hidden; width:310px; height:558px;" allowTransparency="true"></iframe>

Ergebnis:

PS: Ob man die Facebook-Like-Box nutzen will oder nicht, ist eine politische Entscheidung, die jedeR selbst treffen muss.

Kein Platz für Fundamentalopposition

Griechenland steckt in der Krise. In einer Wirtschaftskrise, in einer Schuldenkrise und wahrscheinlich auch in einer Staatskrise. Die Arbeitslosenzahlen sind unvorstellbar hoch und extremistische Kräfte gewinnen immer stärker an Einfluss.

Fakt ist, und das haben mittlerweile selbst die allermeisten schwarz-gelben Koalitionäre und insbesondere Finanzminister Schäuble begriffen: Wir müssen den Griechen helfen.

Wir müssen es aus politischen Gründen. Das Projekt Europa, die europäische Solidarität, die seit mehr als einem halben Jahrhundert Frieden und Wohlstand für mehrere hundert Millionen Menschen sichert, darf nicht aufgrund von finanziellen Interessen und nationalen Egoismen scheitern. Und wir müssen den Griechen aus wirtschaftlichen Gründen helfen. Ein Rauswurf Griechenlands aus dem Euro-Raum hätte unvorhersehbare Folgen – für die Währung selbst, denn eine drohende Kettenreaktion könnte das Scheitern der Gemeinschaftswährung zur Folge haben, und auch auf den größten zusammenhängenden Wirtschaftsraum der Welt – die europäische Union. Kaum eine andere Volkswirtschaft als die exportorientierte Deutsche, hat in den letzten Jahren mehr vom Euro als Gemeinschaftswährung profitiert.
Zur Verpflichtung der politischen Klasse gehört es nun den Menschen ehrlich zu sagen, dass es auch das Geld des deutschen Steuerzahlers ist, das Griechenland vor der Zahlungsunfähigkeit rettet. Eine Mehrheit der Deutschen ist derzeit gegen weitere Rettungspakete. Ihnen müssen wir erklären, warum diese Maßnahmen richtig sind und warum die Rettung Griechenlands auch Geld kosten darf.

Gerade weil es beim Thema Rettungspakete für Griechenland nicht nur um Eurobeträge auf irgendwelchen Bildschirmen geht, sondern ganz konkret die Lebensverhältnisse von vielen Millionen Griechen betroffen sind, verbietet sich bei diesem Thema eigentlich jeglicher Populismus. Zumal es wohl für keinen verständlich sein dürfte, wie man sich gestern noch als Abgeordneter mit den Demonstranten in Griechenland gegen die Sparpolitik solidarisieren kann und mit ihnen auf die Straße geht, am nächsten Tag jedoch Hilfszahlungen für eben genau diese Menschen verweigern kann. Von den Abgeordneten des deutschen Bundestages erwarte ich, dass sie sich der Tragweite ihrer Entscheidungen bewusst sind. Ein „Nein“ zu den Rettungspakten für Griechenland halte ich daher für eine massive Fehlentscheidung, denn die Rettung Griechenlands ist kein Spielplatz für Fundamentalopposition. Wie kann sich die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und leider auch einige SPD-Abgeordnete hinstellen und gegen die Rettung Griechenlands stimmen? Wenn neoliberale Abgeordnete wie der FDP-Politiker Frank Schäffler gegen das Rettungspaket stimmen ist das eine Sache, wenn gleichzeitig aber Abgeordnete, die sich selbst als besonders „links“ bezeichnen ebenso abstimmen, ergibt das bei den Bürgerinnen und Bürgern ein zutiefst verwirrendes Bild. Die Begründungen mögen zwar völlig unterschiedliche sein, aber erstens verfügen die Nein-Sager über keine parlamentarische Mehrheit, um ihre Vorschläge durchzusetzten und zweitens steht auf „Abgeordnetenwatch“ hinterher nicht, warum die Abgeordnete xy nicht zugestimmt hat, sondern nur die Tatsache, dass sie nicht zugestimmt hat.

Ich appelliere daher dringend an die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag und leider auch an einige SPD-Abgeordnete: Die Rettung Griechenlands ist nicht der richtige Schauplatz für Fundamentalopposition! Die griechische Bevölkerung ist auf unsere Hilfe angewiesen und nicht auf innenpolitische Machtspielchen egal mit welchem Hintergrund. Dieser Vorgang, der zuletzt wieder am vergangenen Freitag im Bundestag zu bestaunen war, zeigt eine massive Ignoranz gegenüber der Tragweite eigener Entscheidungen zu Gunsten der eigenen Profilierung. Die Partei Die Linke bleibt mit solchen Einstellungen auch weiterhin keine Koalitionsoption für die deutsche Sozialdemokratie, die sich auch in Oppositionszeiten ihrer außenpolitischen Verpflichtung bewusst ist.

Benni Köpfle
Stellv. Landesvorsitzender Jusos Baden-Württemberg