Was hat der Professor aus Hohenheim gesehen?

Nach dem TV-Duell im SWR waren sich die meisten Beobachter einig, selbst die konservative Landespresse: Nils Schmid ist als Sieger hervorgegangen oder doch zumindest (!) auf Augenhöhe mit Mappus.

Professor Brettschneider indessen „analysierte“, dass Mappus gewonnen habe. Was hat das zu bedeuten?

Nun, ich habe ja eine SPD-Brille auf und bin deshalb naturgemäß kein neutraler Beobachter. Deshalb ist es gut, dass die unabhängigen Kollegen von bruchsal.org die Professoren-Analyse einer eigenen Auswertung unterzogen haben:

Positiv für Mappus gibt es 11 Ausschläge (blau gekennzeichnet) mit mehr als 10 Punkten Differenz zum Mittelwert 50 (fette schwarze Linie), positiv für Schmid sind 18 Ausschläge (rot gekennzeichnet) vorhanden. Ich bin ja kein Medienwissenschaftler, aber das Diagramm spricht für sich…

Klare Kante: Nils Schmid hat gewonnen. Gut, dass wir verglichen haben.

PS: Darf man darauf hinweisen, dass der Professor aus Hohenheim schon auf CDU-Parteiverstanstaltungen gesprochen hat? Man darf.

Neues aus BaWü: Team Schmid und König Mappus

Nils Schmid hat sein Schattenkabinett benannt. Fünf Frauen und sechs Männer werden gemeinsam mit Nils Schmid um die Stimmen der Menschen Baden-Württembergs werben. Die prominenteste Persönlichkeit ist dabei sicherlich Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker. Die SPD Baden-Württemberg hat eine große Tradition als Umweltpartei: als erste relevante politische Kraft hat sie sich vor Jahrzehnten gegen Atomkraftwerke ausgesprochen. Erhard Eppler und der viel zu früh verstorbene Hermann Scheer waren dabei prägend für die Positionierung der Landespartei innerhalb der Bundespartei und über diese hinaus.

Während die SPD und Nils Schmid also auf Dialog und einen ECHTEN WECHSEL setzen, bemüht sich Noch-Ministerpräsident Mappus weiter krampfhaft darum, die CDU zu zerstören. Sein neuester Streich: die öffentliche Demontage des Stuttgarter Oberbürgermeisters Schuster. Dass Kommunen und Verbände selbstständig agieren, das interessiert König Mappus offensichtlich nicht. Er will alles bestimmen und alles entscheiden. So läuft das aber nicht in einem föderalen System. In Russland kann der Präsident Bürgermeister einfach so feuern – in Deutschland aber nicht. Das mag Mappus bekümmern, es ist aber nun einmal so. Und das ist auch gut so.

Eine neue Forsa-Umfrage sieht die SPD in Baden-Württemberg bei 26 Prozent. Vor den Grünen, die bei 19 Prozent liegen. Der ECHTE WECHSEL ist zum Greifen nah. Jetzt heißt es: anpacken. Für unser Land.